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30.05.17

Ratgeber

So sollten Sie mit Internet-Trollen umgehen

MarketingPow / JK


(Bild: Fotolia)

Unsere Checkliste zeigt, wie Sie Störenfriede auf Ihrem Corporate Blog, auf Ihrer Facebook-Seite oder in Ihrem Forum behandeln sollten.

Was kann man gegen Trolle machen?

Es gibt Mitmenschen, die bauen ihren Frust nicht ab, indem sie beispielsweise Sport betreiben oder etwas Gutes tun, sondern indem Sie andere Menschen stören oder gar beleidigen. Dies kommt immer häufiger im Internet vor, zum Beispiel auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, im Kommentar-Bereich von Nachrichten-Seiten und Firmen-Blogs oder in Foren. Personen, die sich in Ihrer Kommunikation nur auf negative und provozierende Aussagen beschränken, nennt man Internet-Troll oder einfach nur Troll.

Trolle sind ein Ärgernis, deswegen müssen gerade Publisher (wozu auch Unternehmen gehören, die einen Corporate Blog oder eine Facebook-Fanseite betreiben) mit ihnen umgehen lernen. Wie Ihnen das gelingen kann, zeigt unsere Checkliste.

Don’t feed the troll: 8 Tipps für den Umgang mit Trollen

  1. Sprechen Sie Trolle persönlich an und weisen Sie sie auf die Einhaltung der Netz-Etikette (Netiquette) hin.
  2. Wenn erste Vermittlungsversuche scheitern, sanktionieren Sie die Trolle und entziehen Ihnen zum Beispiel die Kommentarrechte (z.B. im Unternehmensblog).
  3. Antworten Sie Trollen nicht öffentlich, sondern nur über private Nachrichten.
  4. Reagieren Trolle nicht auf Ihre Warnhinweise, dann schließen Sie sie aus der Community aus.
  5. Schenken Sie penetranten Trollen keine Aufmerksamkeit.
  6. Identifizieren Sie die Trolle anhand mehrerer Fake-Identitäten und Fake-Mail-Adressen bei kostenlosen Mail-Anbietern. Achten Sie auch auf einen ähnlichen Sprach- und Schreibstil.
  7. Nutzen Sie beispielsweise kostenlose Monitoring-Tools, um Trolle rechtzeitig zu erkennen.
  8. Achten Sie auf eine lückenlose Dokumentation und sichern Sie ggf. E-Mails und den gesamten Kommunikationsverlauf.

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