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Rechtsformen

Die richtige Rechtsform wählen

Die Wahl der richtigen Rechtsform ist sehr wichtig und mitunter äußerst problematisch. Worauf sollte man bei der Rechtsformwahl achten und nach welchen Kriterien sollte man eine Rechtsform auswählen? Die Beantwortung dieser und anderer Fragen finden Sie in unserer Rubrik "Rechtsformwahl".

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Tipps zur Rechtsformwahl

Wie viel Kapital ist zur Gründung nötig? Wer entscheidet? Wer trägt welches Risiko? Die Beantwortung dieser Fragen hängt stark von der Rechtsform ab. Wenn Sie die folgenden fünf Fragen für sich beantwortet haben, sind die wichtigsten Faktoren für die Rechtsformwahl bereits entschieden.

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Rechtsformumwandlung, -optimierung und -kombination

Die Rechtsform bestimmt entscheidende Faktoren der Unternehmensführung, so zum Beispiel auch die Frage nach der Haftung und den Rechten der Gesellschafter. Manchmal merkt man erst im Laufe der Zeit, dass eine andere Rechtsformwahl besser gewesen wäre oder man steht veränderten Rahmenbedingungen gegenüber und muss sich diesen anpassen. In der Rubrik "Rechtsformumwandlung, -optimierung und -kombination" erfahren Sie, worauf Sie bei einer Rechtsformumwandlung achten müssen.

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Aktiengesellschaft (AG)

Die AG ist wie die GmbH eine juristische Person, für deren Verbindlichkeiten nur das Gesellschaftsvermögen haftet. Sie hat die Möglichkeit, sich über den Zugang zur Börse oder auch über die außerbörsliche Veräußerung von Aktien Eigenkapital zu verschaffen.

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Einzelunternehmen

Ein Einzelunternehmen ist jedes Unternehmen, das von einer einzelnen natürlichen Person (einem Menschen in Abgrenzung zu einer juristischen Person) geführt wird. Ein solches Unternehmen ist rechtlich unselbstständig. Die aus diesem Unternehmen abzuleitenden Rechte und Pflichten obliegen dem Unternehmer, nicht aber dem Unternehmen. Weitere Infos dazu lesen Sie hier.

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Eingetragene Genossenschaft (e.G.)

Die e.G. ist eine Gesellschaft mit nicht geschlossener Mitgliedszahl. Ihr Geschäftszweck ist die Förderung des Erwerbs oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder durch einen gemeinsamen Geschäftsbetrieb. Diese Rechtsform trifft man vorwiegend im Bereich der Landwirtschaft, im gewerblichen Mittelstand sowie im Bau- und Wohnungsbereich.

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Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die "GbR" oder auch BGB-Gesellschaft ist die Grundform der Personengesellschaften. Die GbR hat sehr viele Ausprägungen und wird verschieden verwendet. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

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Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Die GmbH ist eine juristische Person, wird also im Rechtsverkehr als eigenständig angesehen. Ihr rechtlicher Bestand ist losgelöst vom Gesellschafter, und zwar auch dann, wenn nur ein Gesellschafter vorhanden ist (Ein-Mann-GmbH). Ausführliche Informationen zu dieser Rechtsform finden Sie hier.

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GmbH & Co. KG

Die GmbH & Co. KG ist eine besondere Erscheinungsform der KG, deren persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementär) keine natürliche Person, sondern eine GmbH (juristische Person) ist.

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Kapitalgesellschaft

Ist Ihnen schon einmal Johan van Oldenbarnevelt begegnet? Wohl kaum. Der Holländer gründete 1602 die "Vereinigte Ostindische Kompanie" (VOC) – einen ersten "global player", der über eine umfangreiche Handels- und Kriegsflotte verfügte. Handelsposten der VOC gab es in Persien, Indien, China, Japan und Indonesien; das Startkapital betrug 6,5 Millionen Gulden. Dieses Geld sammelte die VOC bei den Bürgern Hollands ein – sie gilt als erste Aktiengesellschaft moderner Prägung.

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Kommanditgesellschaft (KG)

Die KG ist eine besondere Form der oHG, die in §§ 161 ff. HGB geregelt ist. Sie unterscheidet sich durch eine Aufspaltung von Haftung und Entscheidung zwischen den Gesellschaftern.

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Kommanditgesellschaft auf Aktien (KG a. A.)

Eine KG a.A. ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, bei der mindestens ein Gesellschafter uneingeschränkt persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet.

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Limited (Ltd.)

Auch für deutsche Gründer ist es möglich, die Limited als Rechtsform zu wählen. Dies ist aufgrund der garantierten europäischen Niederlassungsfreiheit, die in mehreren Urteilen des EuGH bestätigt wurde, möglich. Ausführliche Informationen zu dieser Rechtsform finden Sie hier.

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Ltd. & Co. KG

Die Ltd. & Co. KG ist, genauso wie die GmbH & Co. KG, eine Mischform aus zwei verschiedenen Rechtsformen und setzt sich aus zwei Firmen zusammen: aus einer Limited (Ltd.) und einer Kommanditgesellschaft (KG).

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Mini GmbH/ Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Die Unternhemergesellschaft (auch "Mini-GmbH" oder "Ein-Euro-GmbH") ist in aller Munde und wird ähnlich angepriesen, wie vor ein paar Jahren die englische Limited. Der Ansatz, dass über eine im deutschen Recht verwurzelte Gesellschaftsform auch ohne großen Kapitaleinsatz die Haftung beschränkt werden kann, ist bestechend. Mehr dazu finden Sie hier.

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Offene Handelsgesellschaft (oHG)

Das Recht der oHG ist in den §§ 105ff. HGB geregelt. Sie ist eine Gesellschaft mit der unter gemeinschaftlicher Firma ein vollkaufmännisches Handelsgewerbe betrieben wird. Bei der oHG haften grundsätzlich alle Gesellschafter in voller Höhe auch mit ihrem Privatvermögen für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft.

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Partnerschaftsgesellschaft (PartG)

Die Partnerschaftsgesellschaft ist eine für Freiberufler 1995 geschaffene Rechtsform. Ihr Zweck ist auf die aktive gemeinsame Ausübung freier Berufstätigkeit gerichtet, womit bloße Kapitalbeteiligungen ausgeschlossen sind.

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Personengesellschaft

Eine Personengesellschaft ist schneller gegründet, als man denkt: Schließen sich Kollegen zu einer Fahrgemeinschaft zusammen, entsteht eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, kurz GbR oder BGB-Gesellschaft genannt. Daneben gibt es vor allem noch die Offene Handelsgesellschaft (OHG), die Kommanditgesellschaft (KG) und die Partnerschaftsgesellschaft. Wie funktionieren diese Gesellschaftsformen?

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Societas Europaea - die Europa AG

Mit der Societas Europaea (SE), auch europäische Gesellschaft oder Europa AG genannt, wurde eine europaweit einheitliche Rechtsform für grenzüberschreitende Unternehmen geschaffen. Es handelt sich dabei um eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von mindestens 120.000 Euro.

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Stiftung

Auch eine Stiftung ist eine eigene Rechtspersönlichkeit, die als „juristische Person“ in eigenem Namen ihre Rechte und Pflichten wahrnimmt. Das für die Gesellschaft vorgesehene Vermögen des Stifters wird mit der Gründung zum Vermögen der Stiftung. Anders als bei einer Kapitalgesellschaft ist jedoch an einer Stiftung niemand beteiligt. Es handelt sich um eine völlig verselbständigte Rechtsform, die völlig von der Vermögensebene des Stifters losgelöst ist.

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Stille Gesellschaft

Die stille Gesellschaft ist eine Personengesellschaft, bei der sich eine Person (der stille Gesellschafter) am Handelsgewerbe einer anderen Person (des Hauptgesellschafters) beteiligt.

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US Corporation

Wie auch beim deutschen Recht unterscheidet das US-amerikanische Gesellschaftsrecht zwischen Personen- (Partnerships) und Kapitalgesellschaften (Corporations), wobei beide Rechtsformen in verschiedenen Gestaltungsformen möglich sind.

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Lexikon Rechtsform

Hier finden Sie von A wie "Aktiengesellschaft" bis W wie "Wettbewerbsverbot" die wichtigsten Begriffe zum Thema Rechtsformen.

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