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Gründerjobs und Arbeit auslagern - Dienstleistersuche und Partnerwahl für Gründer

Welche Arbeiten können Sie ohne schlechtes Gewissen auslagern?

Als Unternehmensgründer werden Sie im Normalfall erst einmal von Arbeit überhäuft. Sie haben zunächst keine oder wenige Mitarbeiter und alles bleibt an Ihnen hängen. Da haben Sie schnell gar keine Zeit mehr für die Umsetzung Ihrer eigentlichen Geschäftsidee  und die Entwicklung Ihrer Produkte oder Dienstleistungen, weil Sie Rechnungen schreiben, Pakete versenden, mit Lokalzeitungen telefonieren und Ihre Social Media-Kontakte pflegen müssen. Aber Arbeiten abgeben: Können Sie sich das als Gründer leisten? Viele Gründer sind der Meinung, sich die Kosten für Outsourcing sparen zu können. Außerdem wollen sie gerade am Anfang alles im Blick haben und nichts aus der Hand geben, damit nichts schief gehen kann.

Vertrauen Sie auf die Erfahrung von Fachleuten

Doch bedenken Sie, dass niemand in allem gut ist und dass einige Menschen schon mehr Erfahrungen in bestimmten Bereichen haben als Sie. Wenn Sie deshalb beim managen Ihres Unternehmens Aufgaben aus Buchhaltung, Versand, Werbung oder PR an Experten abgeben, kann das für Ihr Unternehmen nur von Vorteil sein. Und Sie können sich wieder vermehrt Ihrem eigentlichen Kerngeschäft zuwenden sowie die lästigen Behördengänge antreten und Bittstellergespräche führen, die zu Beginn Ihres Unternehmertums anstehen. Bei welchen Ämtern und Einrichtungen Sie sich anmelden müssen, finden Sie übrigens auf unserer Themensammlung Amtswege.

Wenn dann nach einigen Monaten wieder mehr Puffer übrig bleibt, können Sie die ausgelagerten Anliegen ja wieder selbst übernehmen. Sie haben dann eventuell auch Zeit, um Fortbildungsseminare zu besuchen und sich zum Beispiel in den Buchhaltungsbereich einzuarbeiten. Danach können Sie diese Arbeiten besser erledigen als in Ihrer Unternehmensgründungsphase. Oder die zukünftigen Entwicklungen sind zu dem Zeitpunkt schon so gut vorangeschritten und absehbar, dass Sie sogar jemanden für solche Aufgaben einstellen können.

 

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Lassen Sie sich digital unterstützen

Andere digitale Lösungen unterstützen Sie mit optimierten Programmen bei der eigenständigen Erledigung Ihrer Pflichten. Sie müssen dann keine Bedenken haben, wenn Sie sich in diesem Bereich nicht ganz so gut auskennen. Außerdem müssen Sie kein neues System für Ihre Vorgehensweise entwickeln. Die Strukturen sind bereits vorgegeben. Bei der Buchhaltung entlastet Sie beispielsweise Lexware in unterschiedlicher Intensität.

Beschließen Sie dagegen, einen externen Buchhalter für Ihre Zwecke zu engagieren, steht noch die Entscheidung an, ob ein Steuerberater oder freier Buchhalter hilft. Letzterer nimmt zwar häufig ein niedrigeres Gehalt, für seine Steuerangelegenheiten benötigt man dann aber dennoch einen Steuerberater. In dem Fall haben Sie schon zwei Ansprechpartner, mit denen die Kommunikation funktionieren muss.

Fazit

Sie sollten jetzt trotzdem nicht alle kleineren Arbeiten aus der Hand geben. In jedem Einzelfall sind die Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwiegen. Tobias Ebert hat übersichtlich zusammengefasst, wie Sie bei ihrer Kosten-Nutzen-Überlegung anhand von 10 Kriterien vorgehen können. Sich selten wiederholende Arbeiten sollten Sie demnach zum Beispiel lieber intern abwickeln. Darüber hinaus gilt, suchen Sie sich die für Sie am besten passende Lösung heraus und vergleichen Sie die Preise.

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