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Kapitallebensversicherung

Private Altersvorsorge: Die Kapitallebensversicherung

Die Lebensversicherung hat sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Form der privaten Altersvorsorge entwickelt. Diese kann kapitalgedeckt sein, aber auch fondsgebunden. Vor allem letztere Form verspricht hohe Profite, kann jedoch auch negative Rendite mit sich bringen. Denn die Finanzierung über einen Fonds ist mit der momentanen wirtschaftlichen Lage, genauer, mit der Börse bzw. Aktienkursen verbunden. Daher besteht immer ein gewisses Risiko, sich allein auf diese Anlageform zu verlassen.


Herkömmliche Kapitallebensversicherungen richten sich nach dem Rechnungszins bzw. Garantiezins, der bis Ende 2011 bei 2,25 Prozent llag. Seit 2012 gilt für Neuabschlüsse nur noch ein Garantiezins von 1,75 Prozent, Altverträge sind davon aber nicht betroffen.

Der Zins dient der Berechnung der Kapitaldeckung von Versicherungsunternehmen und wird vom Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen (BAV) für einen bestimmten Zeitraum festgelegt. Wenn ein Vertrag innerhalb dieses Zeitraumes unterschrieben wurde, gilt der Zins bis zum Ende der Vertragslaufzeit. Anders gesagt, muss der Versicherer das Marktrisiko übernehmen und dem Versicherten werden feste Werte zur Kalkulation vorgelegt und ein bestimmter Versicherungsbetrag garantiert, der im Versicherungsfall ausgezahlt wird.


Der Versicherungsfall kann bei einer Kapitallebensversicherung entweder der Tod sein oder aber das Erleben eines bestimmten Zeitpunktes. Im Falle des Todes wird die Versicherungssumme an eine Bezugsperson ausgezahlt, im Falle der Erlebens, meist das Renteneintrittsalter, an den Versicherten. Möglich ist auch eine Auszahlung in vorher vereinbarten Raten, die dann faktisch einer Rente gleich kämen.

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