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Altersvorsorge

Altersvorsorge für Gründer und junge Unternehmer

Die Altersvorsorge ist ein kompliziertes Thema – denn es ist hinreichend bekannt, dass die gesetzliche Rentenversicherung nicht mehr ausreicht, um einen angemessenen Lebensstandard zu garantieren. Neben die staatliche ist die private Absicherung getreten. Vor allem für Selbstständige, Freiberufler und Unternehmer gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten für das Rentenalter vorzusorgen. Umso schwieriger ist es, den Durchblick zu behalten und die richtige Wahl zu treffen.

Das deutsche Rentensystem fußt grundsätzlich auf drei Säulen: der gesetzlichen, der betrieblichen und der privaten Rentenversicherung. Ein abhängig Beschäftigter ist in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert und hat zudem die Möglichkeit, die beiden anderen Versicherungsformen zu nutzen.


Für Selbstständige gilt das nicht. Die betriebliche Versicherung fällt für sie weg. Auch die gesetzliche Absicherung steht ihnen zunächst einmal nicht zu. Die Aufnahme kann jedoch beantragt werden, sodass wenigstens zwei Säulen genutzt werden können. Oft ist das sinnvoll, muss aber immer im Einzelfall entschieden werden.

Die beiden staatlich geförderten zusätzlichen Versicherungen Riester-Rente und Rürup-Rente sind Sonderformen der Altersvorsorge. Die Rürup-, oder auch Basis-Rente richtet sich an Selbstständige und Unternehmer, die Riester-Rente hingegen an gesetzlich Versicherte. Welche Förderung man vom Staat beantragt, muss ebenfalls gut überlegt sein. Denn Beitragszahlungen können grundsätzlich nur einmal gefördert werden.

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