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Schufa-Selbstauskunft

Wie umfangreich ist eine Schufa-Auskunft?

Bei der Schufa wird zwischen Vertragspartnern der Kategorie A und B unterschieden. A-Partner sind Banken und Kreditkartenunternehmen, die erhalten alle Informationen die für eine Bank relevant sein können, also über bestehende Girokonten, laufende Kredite, Kreditkarten und Ähnliches aber auch negative Informationen zu gekündigten Krediten, aber keine Informationen, welches Unternehmen die Daten gemeldet hat. Partner der Kategorie bekommen auch die Auskunft, ob gerade ein anderes Unternehmen (letzte zehn Tage) eine Auskunft angefordert hat.



Partner der Kategorie B, zu denen der Versandhandel und die Telekommunikationsunternehmen gehören, bekommen nur allgemeine Informationen zu Zahlungsstörungen. Telekommunikationsunternehmen bekommen konkrete Auskünfte (positive und negative), die ihre Branche betreffen.

Was ist die Selbstauskunft?

Die Selbstauskunft ist die Basis für die Daten, die dann später bei der Schufa gesammelt und gespeichert werden. Jeder Verbraucher, der in den genannten Branchen einen Vertrag abschließt, sei es für einen Kredit, ein Handy oder ein Leasing-Fahrzeug, der füllt im Vorfeld die sogenannte Selbstauskunft aus, in der er im wahrsten Sinne des Wortes über sich selbst Auskunft gibt.

Dabei muss dann die Schufa-Klausel unterzeichnet werden, in der sich die Person mit der Weitergabe der Daten an die Schufa einverstanden erklärt. Wer die Schufa Klausel nicht unterschreibt, dessen Anfragen werden in der Regel nicht bearbeitet.

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