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Schufa-Scoring

Schufa-Scoring - was steht hinter diesem Bewertungsverfahren?

Scoring ist ein englisches Wort und bedeutet so viel wie rechnen, einstufen, zählen – eben Punkte machen. So werden mathematische Verfahren bezeichnet, mit deren Hilfe sich die Wahrscheinlichkeit für Ereignisse in der Zukunft berechnen lassen. Scoring gibt es nicht nur in der Kreditwirtschaft, das Scoring wird auch in der Medizin oder bei Prognosen für das Wetter eingesetzt.



Mit dem Schufa-Scoring wird die Wahrscheinlichkeit berechnet, mit der ein Kunde seine Verpflichtungen vereinbarungsgemäß erfüllen wird. Dazu werden aus einer bestimmten Menge von gespeicherten Daten Prognosen erstellt, das Schufa-Scoring unterstützt die Vertragspartner bei der Berechnung der Wahrscheinlichkeit für Kreditausfälle. Dem Score-Wert zu Grunde liegen nur die bei der Schufa gespeicherten Daten zu jeder Person, keine Daten zu seinem Einkommen oder zu seinem Beruf.

Den Schufa-Score gibt es noch nicht allzu lange, in der Regel nutzen beispielsweise die Banken noch eigene Scoring-Verfahren, in die dann umfangreichere Informationen einfließen.

Beantragt ein Verbraucher bei der Schufa eine Eigenauskunft, erfährt er neben den über ihn gespeicherten Informationen auch, welcher Basisscore ihm zugeordnet ist. Dieser Scorewert ist unabhängig von jeder Branche gebildet und soll einfach nur ganz allgemein eine Aussage treffen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mit diesem Kunden ein Vertrag sauber durchläuft.

Der Wert wird in Prozent angegeben, wobei 100 Prozent der beste Wert ist. Im Abstand von drei Monaten werden die Werte bei der Schufa aktualisiert.

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