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Schufa-Einträge

Welche Daten werden gespeichert?

Die Schufa speichert direkt auf die Person bezogenen Informationen, wie

  • den Namen,
  • den Vornamen,
  • die Wohnanschrift,
  • das Geburtsdatum

sowie alle für die Kreditvergabe relevanten Informationen, die sie von ihren Vertragspartnern bekommt. Dazu gehören

  • Kontoinformationen,
  • der Besitz von Kreditkarten,
  • eingegangene Leasing-Verträge,
  • Kreditverträge,
  • eingegangene Bürgschaften und
  • Daten zu Mobilfunkverträgen.

Zusätzlich bekommt die Schufa Informationen von den Amtsgerichten aus den Schuldnerverzeichnissen über Personen, die die eidesstattliche Versicherung abgegeben haben.

Viele Verbraucher sind in dem Irrglauben, dass die Schufa nur Informationen von Verbrauchern speichert, die ihre Verpflichtungen nicht vertragsgemäß zurückzahlen. Dem ist nicht so, zu mehr als 90 Prozent der gespeicherten Personen gibt es nur positive Informationen, die beispielsweise besagen, dass jemand durch den Besitz einer Kreditkarte auch das Vertrauen eines Kartenanbieters hat oder das in Anspruch genommene Darlehen vereinbarungsgemäß zurückgezahlt wurde. Diese Positivinformationen erleichtern es den Vertragspartnern, schnelle Entscheidungen zu treffen, wenn es um einen Kreditantrag, um einen Handyvertrag oder eine Leasinganfrage geht.

Die Schufa weiß nichts über den Beruf der Person, nichts über seinen Kontostand oder die Höhe der Erbschaft.

Ein großer Teil der Informationen stammt von den etwa 4.500 Vertragspartnern der Schufa. Genau auf diese Informationen ist die Schufa auch angewiesen, sonst hätte sie keinen Datenbestand. Das Prinzip der Schufa ist eine auf Gegenseitigkeit beruhende Partnerschaft, wer Vertragspartner der Schufa werden will, muss etliche Anforderungen erfüllen, die vonseiten der Schufa genau geprüft werden.

Wann werden Einträge wieder gelöscht?

Für das Löschen der der gespeicherten Daten gibt es bestimmte Fristen:

  • Informationen zu Giro- und Kreditkartenkonten werden nach Kontoauflösung gelöscht.
  • Konten beim Versandhandel erst drei Jahre nach Eingang der Mitteilung über die Auflösung.
  • Daten zu Krediten nach drei Jahren ab dem Jahr der vollständigen Rückzahlung. Das heißt ein Kredit, der im Jahr 2004 aufgenommen wurde, mit dreijähriger Laufzeit, also bis 2007 lief, wird dann 2010 gelöscht.

Diese Informationen werden von Vertragspartnern positiv bewertet, deuten sie doch sowohl auf Krediterfahrung als auch auf vertragsgemäßes Zahlungsverhalten hin.

Informationen zu Verträgen, die nicht vereinbarungsgemäß gelaufen sind, werden nach deren Erledigung zum Jahresende des dritten Jahres entfernt.

Ähnlich ist es mit Informationen aus den Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte. Diese werden bei der Schufa nach drei Jahren gelöscht oder früher, wenn der Schuldner seine Schulden ausgeglichen hat.

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