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Tipps für den Umgang mit starker Hitze in Büros

Quelle: unsplash.com/@bkotynski

Von großer Hitze sind vor allem jene Büros betroffen, die sich hinter großen Fensterflächen befinden und nahezu über den gesamten Tag hinweg einer starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Darüber hinaus leiden die Mitarbeiter durch die Wärmeabstrahlung von Computern, Druckern sowie anderer Personen in den Räumlichkeiten. Sowohl Arbeitgeber als auch Beschäftigte können einiges unternehmen, um auch an heißen Sommertagen leistungsfähig und vor allem gesund zu bleiben.

Die Rechtslage

Hitzefrei gibt es für Arbeitnehmer nicht. In §4 des Arbeitsschutzgesetzes wird jedoch der Arbeitgeber dazu verpflichtet, das Arbeitsumfeld so zu gestalten, dass Gesundheitsgefährdungen vermieden werden. Laut Arbeitsschutzrecht ist nicht die Außentemperatur, sondern die Temperatur am Arbeitsplatz von maßgeblicher Bedeutung. In den Büros sollte die Lufttemperatur nicht die 26-Grad-Marke übersteigen. Ist es im Freien deutlich heißer, gelten Temperaturen erst über einem Wert von 35 Grad als unzumutbar. Arbeitgeber sind ab diesem Moment dazu angehalten, ihren Mitarbeitern Möglichkeiten zur Kühlung, wie zum Beispiel kühles Wasser, Ventilatoren oder Rollos zur Verfügung zu stellen. Welche der genannten Optionen als geeignet erscheint, entscheidet letztendlich die Geschäftsführung.

Mitarbeiter, Schwangere und stillende Mütter genießen durch die Vorlage eines entsprechenden Ärztlichen Attests besonderen Schutz und können von ihrem Arbeitgeber verlangen, dass ihr Büro durch die Ergreifung von Maßnahmen auf Normaltemperatur heruntergekühlt wird. Sofern dies nicht möglich ist, hat der genannte Personenkreis ein Recht auf Freistellung an außergewöhnlich heißen Tagen.

Außerdem hat die Geschäftsführung die Möglichkeit, die Kleiderordnung zu lockern, um die Hitze im Büro ein wenig erträglicher zu machen. Strumpfhosen bei Frauen oder Krawatten bei Männern müssen dann beispielsweise nicht mehr verpflichtend getragen werden. Arbeitnehmer, die hingegen zu viel nackte Haut im Kundenkontakt zeigen, können von ihrem Arbeitgeber zur Einhaltung der Kleiderordnung verpflichtet werden.

Die Hitze im Büroalltag erträglicher gestalten

Arbeitgeber sind gut damit beraten, wenn sie ihren Mitarbeitern einen Ventilator für die heißen Tage im Büro zur Verfügung stellen. Die Auswahl eines passenden Geräts im Hinblick auf den Kostenfaktor, die Effizienz sowie den jeweiligen Funktionsumfang ist nicht gerade einfach.

Bei spezialisierten Anbietern können Unternehmen aus einer Fülle unterschiedlicher Ventilatoren ein individuell geeignetes Gerät für die Büros ihrer Mitarbeiter ermitteln. Der Betriebsausstatter Gaerner stellt solche Büro- und Industrieventilatoren zur Verfügung.

Die kühlenden Geräte gibt es wahlweise als richtige Windmaschine oder in Form eines Turms. Durch die Verarbeitung der warmen Luft zu einem etwas kühleren Luftstrom kann ein Ventilator bereits nach nur wenigen Sekunden für ein deutlich angenehmeres Gefühl auf der Haut sorgen.

Vorteile von Ventilatoren

Ventilatoren sind zuverlässige Geräte, die bereits nach kurzer für rasche Abkühlung sorgen. Durch ihren verhältnismäßig geringen Stromverbrauchkönnen Arbeitgeber den Energieverbrauch stark senken und dennoch ihren Mitarbeitern in den überhitzen Büro etwas Gutes tun. Darüber hinaus sind die Meisten Ventilator-Modelle mit einem zwei- oder dreistufigen Regelsystem ausgestattet, welches die individuelle Einstellung der Stärke/Geschwindigkeit der Flügel erlaubt. Je größer diese Flügel sind, desto mehr Luft kann der Ventilator umwälzen. Darüber hinaus vermeiden diese Geräte die Produktion von schädlichem CO2.

Was Mitarbeiter gegen die Hitze im Büro unternehmen können

Die Beschäftigten können sofort nach ihrer Ankunft im Büro die Jalousien hinunter lassen und auf diese Weise die Kühle der Morgenstunden länger an ihrem Arbeitsplatz festhalten. Darüber hinaus hilft es, wenn die Arbeitskleidung an diesen Tagen luft- sowie feuchtigkeitsdurchlässig ist, sodass sich die Hitzebelastung für eine Person drastisch reduziert.

Neben einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr zwischen zwei und vier Litern empfiehlt es sich, dass die Angestellten ihre Ernährung anpassen und auf leichte Kost zurückgreifen. Der Mittagsspaziergang im Park sollte während der heißen Tage eingestellt werden.

Im Büro selbst kann die Abschaltung von ungenutzten Wärmequellen, wie zum Beispiel Beleuchtungselemente oder ein nicht benötigtes Notebook, für eine Senkung der Raumtemperatur sorgen. Das Benetzen von Handgelenken mit kaltem Wasser sorgt für eine zusätzliche Abkühlung und regt den Kreislauf etwas an.

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