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BGB-Gesellschaft

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Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), auch BGB-Gesellschaft genannt, ist ein Zusammenschluss von mindestens zwei Personen für einen bestimmten Zweck, in der Regel der Gründung eines Unternehmens.

An dieser BGB-Gesellschaft können sowohl natürliche Personen als auch juristische Personen beteiligt sein.

Personengesellschaften haben im Gegensatz zu Kapitalgesellschaften keine eigene Rechts- oder Geschäftsfähigkeit. Bei einer GbR haften in der Regel die Gesellschafter mit ihrem Namen und ihrem Besitz, das heißt, mit ihrem gesamten Privatvermögen.

Wenn es um die Zahlung von Einkommensteuern geht, wird nicht die GbR steuerlich veranlagt, sondern die Gesellschafter, so muss der Gewinn der Gesellschaft festgestellt werden und ist dann jedem Gesellschafter anteilig zuzurechnen. Dieses sind dann nach Steuerrecht Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb. 

Die BGB-Gesellschaft unterliegt der Gewerbesteuer, Grundlage zur Berechnung der Höhe ist der Gewinn, der nach den Richtlinien des Einkommensteuergesetzes ermittelt werden kann. Sofern die GbR nicht steuerbefreit ist, muss auf die erzielten Umsätze Umsatzsteuer abgeführt werden.



Zum Thema BGB-Gesellschaft auf förderland:
Gesellschaft bürgerlichen Rechts - Ausführliche Informationen
Personengesellschaft - Eine vielfältige Rechtsform
Kapitalgesellschaft - AG, GmbH, KGaA und Limited
Gewerbesteuer - Was es zu beachten gilt
Einkommensteuer - Ein Überblick

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