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17.09.13Kommentieren

Immobilienmarkt

Wie Sie einen guten Preis für Ihre Immobilie erzielen

Wer eine Immobilie zu Geld machen möchte steht zunächst vor einer grundlegenden Frage: wie viel kann ich für mein Haus überhaupt bekommen? Eine realistische Einschätzung des aktuellen Marktwertes schützt vor Enttäuschungen und stellt darüber hinaus sicher, dass ein vielversprechendes Objekt nicht unter Wert angeboten wird.

Spielt man mit dem Gedanken, eine Immobilie zum Kauf anzubieten – sei es, um Kapital flüssig zu machen, um ein Erbe aufzuteilen oder auf Grund eines Umzuges in eine andere Stadt – kann man nicht einfach vom Kaufpreis ausgehen, um den Wert des besagten Hauses zu bestimmen. Denn ungeachtet des vielbesungenen Immobilienbooms ist es in vielen Fällen nicht möglich, beim Verkauf die Summe zu erzielen, die vor Jahren für das Gebäude aufgebracht wurde – wer den Kaufpreis zur Richtschnur seiner Erwartungen macht, wird in den meisten Fällen enttäuscht.

Der aktuelle Marktwert

Der Hausverkauf hat seine Tücken: wie viel eine Immobillie im Einzelnen wert ist, hängt von einer Reihe Faktoren ab, die alle samt berücksichtig werden müssen. Ausschlaggebend für den aktuellen Marktwert ist beispielsweise die jeweilige Lage des Hauses. Ob in der Stadt oder auf dem Land, in Randbezirken oder im Zentrum – der Standort hat erheblichen Einfluss auf die Attraktivität einer Immobilie. Und je begehrter ein Haus ist, desto höher der Preis, den ein Verkäufer erzielen kann.

Neben der Lage spielt auch der Grundstückpreis entscheidend in den Marktwerk mit hinein. Gerade bei älteren Gebäuden kommt es darüber hinaus besonders auf den Erhaltszustand des Hauses an. Wurden die Bäder saniert? Wie ist es um die Fußböden bestellt? Und ist der Keller isoliert? Wenn Immobilien nur noch den Charme vergangener Jahrzehnte aufweisen, führt dies zwangsläufig zu Wertminderungen.

Immobilienwert ermitteln

Um einen ungefähren Wert einer Immobilie zu erhalten, kann man sich an seine Feuerversicherung wenden. Die Versicherungsbranche errechnet ihre Beiträge mit Hilfe eines fiktiven Wertes von 1914 – dem letzten Jahr in dem Baupreise weitgehend stabil waren – und einem Faktor, der die Wertsteigerung seither berücksichtig; für eine erste Einschätzungen ist diese Grundlage durchaus dienlich. Zieht man anschließend auch den aktuellen Grundstückswert hinzu und berücksichtigt außerdem auch Reparaturen, die nötig werden, um die Immobilie in Stand zu setzen, erhält man eine akkurate Vorstellung vom derzeitigen Wert seines Hauses.

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