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29.01.09Kommentieren

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Spreadshirt baut Stellen ab, Jameda klagt DocInsider.de an

Das von Lukasz Gadowski gegründete Unternehmen Spreadshirt zieht Bilanz: Nach eigenen Angaben wurden im Jahr 2008 mehr als 1 Mio. T-Shirts verkauft, 35 IT-Projekte umgesetzt, die Provisionen auf dem Marktplatz sind um mehr als 400 % gestiegen, der Bereich der Premium-Shoppartner ist um 77% gewachsen und die Weiterempfehlungsrate liegt konstant bei über 40%. Trotzdem hat das Unternehmen seine Wachstumsziele von 50-80% verfehlt und ist 2008 "nur" um rund 40% gewachsen. Die Konsequenz: eine nicht weiter benannte Anzahl Mitarbeiter müssen gehen.

Auf dem Spreadshirt-Blog heißt es: "Wie jedes Unternehmen derzeit werden auch wir uns an die aktuelle Situation und niedrigere Wachstumsprognosen anpassen müssen. Mit anderen Worten bedeutet das: ein vergleichbares Wachstum ermöglichen, während wir noch stärker auf die Kosten achten müssen. Damit einhergehend wird es in manchen Abteilungen Umstruktierungen geben, die leider auch mit personellen Kürzungen verbunden sind. Die Umstrukturierungen betreffen vornehmlich das HQ, also die Bereiche, in denen wir mit einem höheren Wachstum geplant hatten und die teilweise außerhalb unseres Kernbereichs liegen."

Ärztebewertungen ade

Das Gesundheitsportal Jameda – eine Beteiligung der TOMORROW FOCUS AG und des FOCUS Magazin Verlags – verbietet dem Konkurrenten DocInsider per einstweiliger Verfügung des Landgerichts München I, mit der Anzahlzahl der in dem Portal abgegebenen Ärztebewertungen Werbung zu betreiben. "Diese Funktion war so ausgestaltet, dass die Nutzer einfach mit einem einzigen Mausklick Punkte für einen Arzt vergeben konnten, ohne vorher klar und verständlich darauf hingewiesen worden zu sein, dass schon durch einen solchen Mausklick eine Bewertung des betreffenden Arztes abgegeben werden würde", heißt es in der Jameda-Pressemitteilung.

Vorläufig bietet DocInsider bietet diese Funktion nun nicht mehr an. Das Portal kann gegen die Verfügung vorgehen, muss sich aber einstweilen daran halten. Der Firma DocInsider.de droht nun ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder dem Geschäftsführer Ingo Horak eine Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten.

"Wir gehen davon aus, dass mindestens 60.000 Bewertungen, die Docinsider für sich in Anspruch nimmt, auf dieser irreführenden Funktion basieren und dass der weitaus überwiegende Teil davon unbewusst oder irrtümlich abgegeben wurde. Uns geht es um einen fairen Konkurrenzkampf zwischen Bewertungsportalen, der nicht dadurch beeinträchtigt werden darf, dass sich ein Wettbewerber mit einer riesigen Zahl von Scheinbewertungen einen Vorsprung verschafft", kommentiert Jameda-Geschäftsführer Markus Reif die gerichtliche Entscheidung.

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