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27.10.08

Neue Strategie

Konkurrenz für StudiVZ, facebook und Co.

"Integration" heißt das Zauberwort, wenn es um die künftige Strategie des neuen Web.de-Chef Jan Oetjen geht. Er will den angesagten Social Networks wie facebook, StudiVZ oder Xing Konkurrenz machen und Web 2.0 "aus einer Hand" anbieten.

"Wir glauben an die Integration, an einen Kommunikationspunkt im Internet", erläuterte Oetjen gegenüber dem Netzökonom der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Faz). Sein Ziel: Statt sich hintereinander zeitraubend bei unterschiedlichen Angeboten einzuloggen, sollen die Nutzer bei ihm künftig alle Netzwerke und E-Mail-Dienste auf einer Seite angezeigt bekommen. Mit dem kürzlich eingeführten "Multi-Messenger" wurde ein erster Schritt in diese Richtung bereits getan.

Auf dem Markt der Social Networks wird es laut Oetjen zu einer Bereinigung kommen. "Es wird eine dramatische Konsolidierung geben. Jede weitere Gemeinschaft hat einfach einen negativen Zusatznutzen", meinte Oetjen gegenüber der Faz. Ehrlicherweise schließt er hier die hauseigene Community unddu.de mit ein: "Unddu.de wird es als eigenständiges soziales Netzwerk auf Dauer schwer haben."

Jan Oetjen ist seit dem ersten Oktober Geschäftsführer der Web.de GmbH. Vorher war er in der Geschäftsführung des Reisedienstleisters lastminute.de tätig. Web.de gehört zur United Internet AG, die wiederum auch Angebote wie 1&1 und GMX unter ihrem Dach vereint.

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