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09.09.15

Das perfekte Team

Für jede Aufgabe den richtigen Arbeitstyp

Ein Team funktioniert am besten, wenn es heterogen zusammengesetzt ist: Wenn unterschiedliche Arbeitstypen und Arbeitsstile sich ergänzen, profitieren am Ende alle. Denn für gute Arbeit braucht ein Unternehmen sowohl Visionäre als auch Pragmatiker, und Führungskräfte genauso wie Spezialisten. Hier lesen Sie, welche Arbeitstypen es gibt und für welche Aufgaben sie sich eignen.

Teamarbeitfotolia © drubig-photo

Kein Gründerteam setzt sich aus Mitarbeitern oder Mitgründern zusammen, die alle gleich sind. Die einen sind Träumer, die anderen konzentrieren sich darauf, dass die Zahlen stimmen. Und für wieder andere steht das Wohlbefinden innerhalb der Gruppe im Vordergrund. Die einzelnen Arbeitstypen unterscheiden sich darin, wie kommunikativ und kreativ sie sind, wie aufgeprägt ihre Führungsqualitäten sind und nicht zuletzt auch darin, wie schnell sie aufgeben.

Teams richtig aufstellen

Eine Kategorisierung von Kollegen entsprechend ihrer Arbeitsweise ist natürlich immer verallgemeinernd und vereinfachend. Keinem Menschen kann man uneingeschränkt den Stempel Analytiker oder beispielsweise Teamplayer aufdrücken.

Es geht in diesem Zusammenhang jedoch weniger darum, Kollegen in eine Schublade zu stecken, als darum, sie ihren Fähigkeiten entsprechend in das Team zu integrieren. Zu diesem Zweck ist es hilfreich, sich vor Augen zu führen, wo die Vor- und Nachteile von unterschiedlichen Arbeitsstilen liegen. Wie Sie beispielsweise den Individualisten oder den Experten führen können, lesen Sie im Artikel auf Karrieremagazin.de.

Der Spezialist

Der Spezialist ist sehr versiert auf seinem Fachgebiet. Er bringt sowohl theoretisches Wissen als auch Erfahrung auf seinem Gebiet mit und ist von seinen fachlichen Fähigkeiten überzeugt. Sein Interesse an anderen – fachfremden – Herausforderungen ist dagegen eher gering.

Der Zielorientierte

Der Zielorientierte übernimmt eine Aufgabe nur dann, wenn er weiß, dass er sie auch zu Ende bringen kann. Er ist hoch motiviert und perfektionistisch und benötigt aus diesem Grund nicht viel Zuspruch von Chef und Team, um seine Arbeit zu Ende zu bringen. Arbeitsteilung fällt ihm dagegen nicht so leicht, da er nur widerwillig Aufgaben delegiert und abgibt.

Der Pragmatiker

Der Pragmatiker kann komplexe Aufgaben systematisch in Angriff nehmen und sachlich lösen. Kreativen Visionären steht er dagegen kritisch gegenüber. Für ihn bestimmen zwei Fragen die Vorgehensweise: Was hat Priorität? Und was ist umsetzbar?

Der Teamplayer

Der Teamplayer fungiert als Vermittler im Team. Er hört seinen Kollegen zu und ist anpassungsfähig, wenn es von ihm verlangt wird. Ein gutes Klima unter den Mitarbeitern hat für ihn einen hohen Stellenwert. Die wichtigen Entscheidungen möchte er selbst allerdings nicht unbedingt treffen.

Der Individualist

Der Individualist ist begeisterungsfähig und sprudelt vor originellen Ideen. Im Team gibt er gerne Anregungen und ist locker im Umgang. Er zeichnet sich dagegen nicht durch zielorientiertes Arbeiten aus.

Der Analytiker

Der Analytiker erledigt seine Aufgaben systematisch und ist in der Lage, Fehler schnell zu entdecken. Er betrachtet seine Arbeit nüchtern und ist auch in der Analyse Anderer nicht zimperlich. 

Der Anführer

Der Anführer ist meist extrovertiert und hat Spaß daran, sein Team zu koordinieren. Er ist ein Problemlöser und legt seinen Fokus stets auf die Ziele, die es zu erreichen gilt.

Der Koordinator

Der Koordinator zeichnet sich durch Disziplin, gute kommunikative Fähigkeiten und einem Blick für das Wesentliche aus. Er ist nicht unbedingt ein kreativer Denker, sondern liefert vor allem verlässlich gute Arbeit ab.

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