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26.10.12Kommentieren

Interview mit der Weptun GmbH

"Für eine mögliche zweite Finanzierungsrunde haben wir einige Investoren auf uns aufmerksam gemacht"

Die Münchner Weptun GmbH präsentierte auf der evobis "Start-up Demo Night" am 18. Oktober ihr AppConKit, eine Plattform zur Entwicklung und zum Betrieb von iOS und Android Business Apps. Im Interview erklärt das Team dessen Vorteile gegenüber der Konkurrenz, resümiert die "Start-up Demo Night" und wagt einen Blick in die Zukunft ihres Produktes.

Weptun-Mitgründer Florian Remsperger und Sales Assistant Katrin Häusler präsentieren das AppConKit auf der evobis "Start-up Demo Night"Weptun-Mitgründer Florian Remsperger und Sales Assistant Katrin Häusler präsentieren das AppConKit auf der evobis "Start-up Demo Night"

förderland: Hallo, stellt Euch doch bitte kurz vor. Wie setzt sich Euer Team zusammen?

Weptun: Ursprünglich waren wir ein sechsköpfiges Team: Fünf Studenten der TUM und LMU sowie ein "Senior" – unser jetziger Chef Dr. Wolfgang Maison. In dieser Konstellation haben wir 2010 gegründet. Inzwischen sind wir fast 20 Leute und bei der Start-up Demo Night mit einem Gründer (Florian Remsperger – Leitung Design) und einer Mitarbeiterin (Katrin Häusler – Sales Assistant) vertreten.

Was kann das von euch entwickelte AppConKit?

Weptun: Das AppConKit ist eine Plattform zur Entwicklung und zum Betrieb von iOS und Android Business Apps. Wenn ein Unternehmen heute eine mobile B2B- oder B2C-App für mehrere Plattformen anbieten möchte, sind der Aufwand und die Kosten dafür sehr hoch. Mit unserem Tool hingegen entwickelt man einmal die native App und kann sie auf iPhone und iPad, Android Phone und Tablet nutzen. Damit sparen wir nicht nur Kosten bei der Entwicklung, sondern auch beim Betrieb von Apps: Vor allem bei Android sind die laufenden Kosten auf Grund der Heterogenität der Geräte sehr hoch. Hier hilft unser Tool Kosten zu senken.

Gibt es ein Konkurrenzprodukt? – Und welche Vorteile hat das AppConKit?

Weptun: Mit dem AppConKit lassen sich native Apps entwickeln. Diese unterscheiden sich nicht von Apps, die mit der originalen Software von Apple oder Google entwickelt wurden. Viele Plattformanbieter können nur HTML bzw. Web Apps rauslassen, was aber im Unternehmensumfeld nicht praktikabel ist.

Im Bereich der nativen Apps gibt es mit Sybase Unwired Platform (für das SAP Umfeld) und AppCelerator zwei große Konkurrenten. Hier punkten wir durch einen einmaligen technologischen Ansatz und unsere Beratung: Wir lassen die Firmen nicht alleine, sondern helfen bei der Konzeption und Umsetzung der Apps. 

Das AppConKit ist ja nicht Euer einziges Produkt? Was bietet Ihr ansonsten Spannendes?

Weptun: Angefangen haben wir als klassischer Dienstleister. Wir haben für internationale Kunden wie 3M ESPE, das bayerische Wirtschaftsministerium oder RWE Effizienz Apps umgesetzt. Dieses Projektgeschäft war der Grundstein für das AppConKit und wird auch noch weiterhin betreut. Außerdem geben wir vermehrt Schulungen zur iOS und Android Entwicklung.

Wie hat Euch die Teilnahme am evobis Finanzierungs-Coaching weitergeholfen?

Weptun: Da wir bei unserer Gründung durch Auftragsentwicklung Umsätze gemacht haben, stand zunächst gar keine Finanzierung zur Debatte. Erst im Laufe unseres zweiten Geschäftsjahres haben wir die erste große Finanzierungrunde gestemmt. Dabei hat uns Evobis bei der Erstellung des Business Plans und bei der Suche nach Business Angeln sehr geholfen.

Am 18. Oktober habt Ihr Euch auf der ersten evobis "Start-up Demo Night" präsentiert. Wie war das Feedback? Wie die Veranstaltung?

Weptun: Wir konnten auf der Veranstaltung zahreiche interessante Leads generieren und hoffen auf neue Kunden für das AppConKit. Ansonsten war der Austausch mit anderen Start-ups spannend und für eine mögliche zweite Finanzierungsrunde haben wir einige Investoren auf uns aufmerksam gemacht.

Wir werdet Ihr das AppConKit weiterentwickeln?

Weptun: Wir starten gerade die Entwicklung der Version 3.0. Bis jetzt läuft das AppConKit noch auf Basis einer 3rd Party Software und diese Abhängigkeit wollen wir bis Ende Q1 2013 lösen. Damit einher geht eine leichtere Bedienbarkeit und höhere Funktionalität. Daneben sind wir gerade mitten in der Planung für Windows 8.

Vielen Dank für das Interview!

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