<< Themensammlung Gründung

Aktuelle News für Gründer Selbstständige und Unternehmer

30.07.14Kommentieren

Interview mit Armin Görgen, Cemoshop Bahre

"Einen funktionierenden barrierefreien Onlineshop aufzubauen bedeutet, viel Zeit zu investieren"

Armin Görgen ist Geschäftsführer der Martin Bahre GmbH und hat mit dem Cemoshop Bahre das Traditionsunternehmen um einen Online-Shop ergänzt. Im Interview mit förderland spricht er über die Vorteile für die Kunden, welche Hürden es zu bewältigen gab.

Armin Görgen, Cemoshop Bahre

förderland: Hallo Herr Görgen! Mit Cemoshop Bahre haben Sie das Traditionsunternehmen Martin Bahre GmbH um einen Online-Shop ergänzt. Welche Produkte bieten Sie nun im Web an?

Armin Görgen: Der Cemo-Shop verfolgt das Ziel eines Markenshops mit dem Anspruch auf Vollständigkeit, so wie man es von Flagshipstores kennt. Sie finden hier also 100% des Cemo-Programms, dass sich mit Umwelttechnik und Tankanlagen, Winterdienstartikeln und Produkten zur Entsorgung und Lagerung von umweltgefährdenden Stoffen befasst.

Was hat Sie dazu bewogen, den Sprung ins Netz zu wagen? Welche Chancen bietet Ihnen eine Online-Präsenz?

Görgen: Ziel ist, dem desorientierten Kunden die Möglichkeit zu bieten, Informationen zur aktuellen Technik zugänglich zu machen, sich visuell eine Vorstellung des Artikels zu beschaffen und letztendlich dann einen zielgerichteten Auftrag auszulösen. Cemo bietet ein sehr großes aber spezielles Programm, das Sie eben nicht an jeder Tankstelle kaufen können. Stellen Sie sich einfach vor, ich beauftrage Sie mit der Beschaffung einer mobilen Dieseltankstelle oder der Besorgung eines 700l Streugutbehälters. Wo oder wen werden Sie anrufen?

Und welche Vorteile sind für Ihre Kunden mit dem Cemoshop Bahre verbunden?

Görgen: Wir haben dem Cemo-Shop mit allen relevanten Informationen gefüttert, die den Endverbraucher oder den Wiederverkäufer interessieren könnten. Zusätzlich sind alle technischen Informationen für Architekten oder Bauunternehmer greifbar. Diese ausführlichen Informationen können sie nur vom Fachmann bekommen und als diesen sehen wir uns. Wer den Shop verlässt, soll zu 100% die Informationen bekommen haben, die er suchte.

Wie sind Sie das Projekt Online-Shop angegangen? Welche Hürden galt es zu bewältigen?

Görgen: Einen funktionierenden barrierefreien Onlineshop aufzubauen bedeutet, viel Zeit zu investieren. Das beansprucht Fachpersonal, das rekrutiert werden muss. Dann wird das Design festgelegt. Ein Shop sollte für den Kunden ansprechend und leicht zu bedienen sein. Wir schauten uns also erst mal nach Shopsystemen um und trafen so auf Shopware aus Ahaus. Dieses Unternehmen bietet zur Zeit eines der modernsten Systeme auf dem Markt. Nach der Installation bei einem Hoster begann dann die Konfiguration und das Designen des Shops. Da dieser Shop unser erster mit der Software von Shopware war, musste das System von Grund auf neu erlernt werden. Die Preisstrategie für In- und Ausland wurde festgelegt. Nach ca. 6 Monaten waren wir dann so weit, dass wir den Shop life bringen konnten.

Von welcher Seite haben Sie sich Hilfe bei der Realisierung Ihres Online-Shops geholt?

Görgen: Nachdem wir grundsätzlich mit dem Frontend des Shops zufrieden waren und das System schon einige Zeit lief, begannen sich spezielle Änderungswünsche zu bilden. Weiterhin ist das Internet erwachsen geworden. Früher gab es nur wenige und unvollständige Shopangebote mit schlechter Bedienung. Heute finden Sie hunderte von Onlineshops mit sehr guten Web-Auftritten. In diesem Marktumfeld sind Sie gezwungen, einen erstklassigen Shop zu kreieren und zusätzlich dafür zu sorgen, dass Sie ein ordentliches Suchmaschinen-Ranking bekommen. Dazu benötigen Sie Fachleute, die sich mit dieser Materie auskennen. Wir trafen hier auf die Netzturm GmbH aus Bad-Neuenahr. Netzturm bietet uns den Vorteil einer Kombination aus Seo-Agentur und technischem Support für Shopware als Shopware Partner mit vielen Zertifizierungen. So haben wir alles in einer Hand und müssen uns nicht mit mehreren Agenturen befassen, die dann stellenweise auch Hand in Hand arbeiten müssen. Und genau hier wird es dann nämlich schwierig.

Wie sieht die Resonanz aus? Nutzen Ihre Kunden das Webangebot?

Görgen:
Die Besucherzahlen steigen und damit auch der Umsatz. Zusätzlich wird unser Telefon-Support genutzt, so dass Kunden bei der Martin Bahre GmbH & Co KG alles online oder offline erfahren und auch letztendlich ordern können. Als Cemo-Markenshop sind wir einzigartig und werden als Referenz von Kunden genauso wahrgenommen wie von Wettbewerbern.

Planen Sie, das Online-Angebot künftig weiter auszubauen?

Görgen: Nach dem großen Erfolg und dem Erfahrungsschatz, den wir aus dem Cemo-Shop gezogen haben, haben wir uns entschlossen weitere spezielle Onlinshops zu gestalten. Mit Mytool.de haben wir dann den zweiten großen Shop online gebracht. Hier bieten wir Werkzeuge und andere Markenartikel wie LED-Lenser oder Leatherman an. Unser dritter Shop Spritzenteile.de befasst sich nun mit reinem Zubehör für Land- und Forstwirtschaft und man glaubt es kaum, der vierte Shop steht schon in den Startlöchern.

Vielen Dank für das Interview!

Immer wieder gerne.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer