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11.06.08

Städteranking

Durch Frankfurt weht Gründerluft

Einmal jährlich untersucht die databyte GmbH mit ihrem Business-Informationsservice nextbiz, in welchen deutschen Städten am meisten gegründet wurde und wo es die wenigsten Geschäftsaufgaben gab. Welche Städte im letzten Jahr punkten konnten und wo die Gründer fernblieben, lesen Sie hier.

In Frankfurts Hochäusern lassen sich auch immer mehr Start-ups nieder. (Bild: Jeremy Edwards, iStockphoto)In Frankfurts Hochäusern lassen sich auch immer mehr Start-ups nieder. (Bild: Jeremy Edwards, iStockphoto)

Erstmals seit drei Jahren wurde Düsseldorf 2007 als gründungsfreudigste Stadt abgelöst. Mit sechs Neueröffnungen pro 1.000 Einwohner sicherte sich dieses Mal Frankfurt die Spitzenposition. Düsseldorf fiel auf den zweiten Platz zurück. Schlechtere Voraussetzungen für Gründer gibt es laut der Studie in den Städten Wuppertal, Chemnitz, Gelsenkirchen, Halle an der Saale und Bochum. Hier gab es die wenigsten Neueintragungen ins Handelsregister.

Zwar verbuchen die Spitzenreiter Frankfurt und Düsseldorf gemeinsam mit Hamburg, Köln und München auch die meisten Geschäftsaufgaben, doch die Neugründungen überwiegen immer noch eindeutig. Ganz anders schneiden dagegen Erfurt, Karlsruhe, Wiesbaden, Wuppertal und Lübeck ab. In diesen Städten wurden mehr Unternehmen geschlossen als gegründet. 

Immerhin musste Düsseldorf nicht alle Spitzenplätze abgeben: Laut einer Studie des Beratungshauses Mercer ist Nordrhein-Westfalens Hauptstadt der Ort mit der besten Lebensqualität Deutschlands. Im internationalen Ranking belegt Düsseldorf in dieser Untersuchung Platz 6, noch vor Städten wie München oder Frankfurt. Bewertet wurden in dieser Studie unter anderem die politischen, sozialen, wirtschaftlichen und umweltorientierten Bedingungen in 215 internationalen Metropolen. Mercer befragte Mitarbeiter, die ins Ausland geschickt wurden.

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