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15.10.12Leser-Kommentar

Interview mit Viktoria Wolfrum

"Das Highlight war definitiv der Studienaufenthalt an der University of California, Berkeley"

Viktoria Wolfrum absolviert momentan das berufsbegleitende Programm "Executive MBA in Innovation and Business Creation" an der TU München. Dabei beschäftigt Sie sich mit dem Management von Innovationen und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Im Interview erklärt Sie uns, warum sie sich für dieses Programm entschieden hat, wie sie Job und Studium unter einen Hut kriegt und welche Themen ihr für ihre Master Thesis vorschweben.

Viktoria Wolfrum - sie absolviert momentan das berufsbegleitende Programm "Executive MBA in Innovation and Business Creation" an der TU MünchenViktoria Wolfrum - sie absolviert momentan das berufsbegleitende Programm "Executive MBA in Innovation and Business Creation" an der TU München

förderland: Hallo Frau Wolfrum, Sie absolvieren zur Zeit den Executive MBA in Innovation & Business Creation an der TU München. Was waren Ihre Beweggründe für die Aufnahme des Studiums?

Viktoria Wolfrum: Weiterentwicklung und Networking. Ich hatte mir mit dem Ende meines Bachelor Studiums in England vorgenommen, zwei bis drei Jahren Arbeitserfahrung zu sammeln um im Anschluss einen Master Studiengang anzuschließen. Die Berufserfahrung hat mir geholfen, mich für meinen weiteren Werdegang zu entscheiden.

Wie haben Sie sich im Vorfeld über das Studium informiert? Haben Sie mit Absolventen gesprochen?

Wolfrum:
Über die IKOM habe ich von dem Studium erfahren und mich dann mit der UnternehmerTUM in Verbindung gesetzt. Nach einem Gespräch mit Lorenz Hartung wurde mir ein Alumni-Kontakt (Thomas Fischer, Abschlussklasse 2010) mit ähnlichem Hintergrund, wie meiner, vermittelt. Mein Gespräch mit Thomas war sehr interessant und vielversprechend.

Wie finanzieren Sie Ihr Studium? Erhalten Sie Unterstützung von Ihrem Arbeitgeber?

Wolfrum:
Für die erste Studienrate habe ich ein Stipendium (Scholarship for Business Women) von der UnternehmerTUM erhalten. Den restlichen Studienbetrag zahle ich selber. Da ich die letzten Jahre selbstständig gearbeitet habe, nehme ich mir nun ein wenig mehr Zeit für die Uni Projekte und reduziere meine Arbeit bei der ISARIA.

Was haben Sie erwartet? Wurden Ihre Erwartungen bis dato erfüllt?

Wolfrum: Am Anfang war ich sehr über die große Klasse mit 28 Studenten überrascht, aber nun sehe ich die Vorteile an einer so vielfältigen und interaktiven Gruppe. Die Vorlesungen sind je nach Inhalt sehr kommunikativ gestaltet und die Projekte realitätsnah.

Was war das bisherige Highlight? Worauf freuen Sie sich noch ganz besonders?

Wolfrum: Das Highlight war definitiv der Studienaufenthalt an der University of California, Berkeley und die 2-tägige Firmentour durchs Silicon Valley. Die Studienwoche an der Haas School of Business war eine Kombination aus interessanten Vorlesungen, kritischer Bewertungen unserer Business Modelle und Vorträgen von jungen Start-ups, erfolgreichen und auch von gescheiterten Unternehmungen. Ich freue mich auf weitere anregende Gespräche zu neuen Geschäftsideen und einem erfolgreichen Ergebnis meiner Master Thesis.

Wie ist der Zusammenhalt unter den Studierenden? Entsteht so etwas wie ein Gemeinschaftsgefühl? – Oder sind die meisten eher als "Einzelkämpfer" unterwegs?

Wolfrum: Der Zusammenhalt ist sehr ausgeprägt. Vor allem ist seit Anfang an zu beobachten, wie jeder mit einer sehr offenen und ehrlichen Einstellung in denie MBA gekommen ist. Ebenfalls sind die meisten sehr hilfreich, wenn Sie mit Ihren Kompetenzen und Ideen andere unterstützen können.

Sie arbeiten als Designerin bei Isaria Corporate Design. Konnten Sie bereits Studieninhalte in Ihren Berufsalltag integrieren?

Wolfrum: Designerin trifft es nicht ganz. Ich bin als Produkt-/ Konstruktionsentwicklerin für verschiedenste Kunden und Projektentwicklungsphasen verantwortlich. Es gibt durchaus Bereiche, die mir in meinem Job, gerade in der Selbstständigkeit, hilfreich sind. Allerdings würden die Details an dieser Stelle zu ausführlich werden.

Inwiefern sind Innovationsmanagement und Business Creation wichtig für Ihre Arbeit?

Wolfrum:
Kundenprojekte müssen immer einen Anteil von Innovation enthalten, jedoch sind in der Design- und Entwicklungsabteilung andere Faktoren von Bedeutung. Um die Idee des Studiums und der Weiterentwicklung aufzugreifen, möchte ich in andere Bereiche hineinwachsen, in denen die Kombination meines Product Design-Bachelors und des MBA zum Tragen kommt.

Was versprechen Sie sich mit dem Abschluss für Ihre Karriere?

Wolfrum: Für mich ist nicht der Abschluss entscheidend, sondern was ich für mich in diesem Jahr entwickeln kann. Ich spreche hier von Kontakten, persönlicher und fachlicher Weiterentwicklung, aber speziell auch von einem ausgeprägten Verständnis meiner Kernkompetenzen und wie ich diese dann natürlich im Punkto Karriere für mich nutzen kann.

So langsam geht es ja dem Ende entgegen. Haben Sie schon ein Thema für Ihre Master Thesis?

Wolfrum:
Ein konkret ausgearbeitetes Thema habe ich noch nicht – aber die Master Thesis wird sich um die Priorisierung von Projekten im Project Portfolio Management in Start-ups drehen.

Vielen Dank für das Interview!

Kommentare

  • Wolfrum

    15.10.12 (13:57:20)

    Sehr inspirierend, nachahmenswert

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