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25.06.13

Mipow Boomin Bluetooth-Lautsprecher im Test: Klein aber fein

Akku-Spezialist Mipow hat kürzlich seine ersten mobilen Bluetooth-Boxen vorgestellt. Wir haben den kleinen Lautsprecher Mipow Boomin ausprobiert, der auch als Freisprecheinrichtung nutzbar ist.

Die Verpackung macht schon mal was her. Sie wirkt hochwertig und solide, aus dicker Pappe mit Magnetverschluss. Viel enthält sie nicht: den Bluetooth-Lautsprecher Mipow Boomin, ein USB-auf-Micro-USB-Kabel zum Laden, eine Trageschlaufe und die Gebrauchsanweisung.

Anders als bei vielen Geräten kommt man beim Mipow Boomin kaum um das Lesen der Anleitung herum. An Bedienelementen finden sich nur drei Schalter: Plus und Minus zum Regeln der Lautstärke sowie der Netzschalter. Da der Mipow Boomin aber über zwei Klangeinstellungen verfügt und sich ja auch zunächst mit ein bis zwei Geräten koppeln muss, besitzen die Schalter mehrere Funktionen. Die sollte man kennen.

Das erste Koppeln mit einer Bluetooth-Audioquelle geschieht, indem man den Boomin einschaltet und nach dem Einschalt-Ton den Knopf noch vier Sekunden gedrückt hält, bis eine Stimme "Pairing" sagt. Am iPhone erhält man man auch gleich eine optische Rückmeldung, an der man erkennt, ob die Verbindung steht: Der aktuelle Ladestatus des Boomin wird auf dem iPhone-Display angezeigt. Nach dem ersten Koppeln verbindet sich der Boomin sofort nach dem Einschalten mit bekannten Geräten.

Das iPhone reagiert ohne merkliche Verzögerung auf die Eingaben über den Boomin. Ein Druck auf den Knopf, und das gerade laufende Lied pausiert sofort. Die unter einer Gummierung verborgenen Tasten besitzen einen guten Druckpunkt, außerdem erhält man noch akustische Rückmeldung über einen kurzen Piepton.

Der Klang des Mipow Boomin

Zum Umschalten zwischen der Einstellung "Rock" und "Megabass" drückt man gleichzeitig kurz die Lautstärkeregler "Plus" und "Minus", was der Boomin mit einem Ton quittiert. Allerdings hört man den Unterschied auch so deutlich. Meine Frau bevorzugt den helleren "Rock"-Klang, während mir ausnahmsweise der wärmere "Megabass" etwas besser gefällt.

Ich habe zwar schon einige dieser kleinen Bluetooth-Player getestet, bin aber immer wieder erstaunt, welchen Sound man heutzutage da herausholen kann. Natürlich bringt der Mipow Boomin nicht so viel Bass wie große Lautsprecher, aber er kann sich durchaus hören lassen.

Auch als Freisprecheinrichtung zu gebrauchen.

Falls ein Anruf hereinkommt, drückt man einfach einmal den Ein- und Ausschalter (der durch ein Telefonhörersymbol gekennzeichnet ist) und nimmt den Anruf über den Boomin an. Zum Auflegen reicht wieder ein kurzer Druck. Hat man gerade keine Zeit zum oder Lust zum Telefonieren, reicht ein Doppeldruck, um den Anruf abzulehnen.

Durchdachtes Design mit einer kleinen Hürde

Das Design des Mipow Boomin ist eigenständig aber zurückhaltend - jedenfalls lässt sich das über mein schwarzes Testexemplar sagen. In rot und blau ist der kleine Klangwürfel schon etwas auffallender. Das einzige, was ich weniger durchdacht fand, war die Befestigung für die mitgelieferte Handschlaufe. Man braucht schon etwas Geduld und eine sehr spitze Pinzette, um die Schlaufe dort einzufädeln. Ist das aber erst einmal geschafft, kann man den Boomin mit der Schlaufe gut an einem Karabinerhaken oder ähnlichem befestigen.

Weitere Infos gibt es auf der Produktseite von Mipow. Dort kostet die Bluetooth Box Boomin 69,95 Euro. Damit bewegt sie sich im üblichen Preisrahmen der kleinen Bluetooth-Lautsprecher.

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