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01.03.16

Kreditkarten

Geschäfts- und Gold-Kreditkarten: Zahlreiche Vorteile auf Reisen für Mitarbeiter

Quelle: Fotolia.de © Kenishirotie

Kreditkarten gibt es mittlerweile, wie Sand am Meer. Da stellt sich der eine oder andere die Frage, wofür sich eigentlich eine spezielle Geschäftskreditkarte lohnt? Auf den ersten Blick scheint es keine großen Unterschiede zu geben. Wer sich genauer damit beschäftigt, erkennt durchaus Vorzüge.

Die Vorteile auf einem Blick

Sogenannte Gold-Kreditkarten öffnen den Besitzern bestimmte Tore, die bei anderen Kreditkartenbesitzern geschlossen bleiben. Der Besitzer kann damit beispielsweise VIP-Lounges auf Flughäfen und Bahnhöfen benützen. Außerdem bieten zahlreiche Kreditkartenfirmen praktische Bonusprogramme an. Beispielsweise: Flugmeilen oder Hotelpunkte sammeln. Zudem gibt es immer wieder Vergünstigungen und VIP-Angebote, die den Gold-Kreditkarten vorbehalten sind. Dies ist natürlich von Unternehmen zu Unternehmen verschieden.

Weitere Vorteile:

  • Versicherungsschutz
  • Abrechnung nach Mitarbeitern
  • 24-Stunden-Service
  • Weltweit Bargeld abheben
  • Firmenlogo auf Wunsch auf der Karte
  • Bonusprogramme
  • Höherer Kreditrahmen

Warum eine Kreditkarte auf Geschäftsreisen nicht fehlen sollte

Mitarbeiter, die viel auf Reisen sind, haben dank der Geschäftskreditkarte immer Geld mit dabei. Das bedeutet, die Firma an sich, muss den Mitarbeitern kein Bargeld zur Verfügung stellen. Dieses kann direkt von der Kreditkarte abgehoben werden. Alternativ wird die Karte auch an vielen Orten direkt als Zahlungsmittel akzeptiert. Zudem lässt sich ein praktischer Versicherungsschutz dazu buchen. Dadurch ist der Mitarbeiter auf der ganzen Welt versichert und das Unternehmen muss sich nicht ständig um die Reiseversicherung kümmern.

Der Mitarbeiter trägt diese immerzu bei sich. Geht die Karte einmal verloren oder wird gestohlen, steht einem ein 24-Stunden-Service zur Verfügung. Vor allem bei Geschäftskunden bemühen sich die Kreditkartenunternehmer exklusiv darum, dass die Mitarbeiter rasch eine Ersatzkarte oder zumindest Geld erhalten, um die Geschäftsreise ohne Unterbrechung fortführen zu können.

Ideale Vorteile für die Mitarbeiter

Firmenkreditkarten werden in vielen Fällen auch ohne Schufa-Prüfung an Mitarbeiter ausgegeben. Dies hat den Vorteil, dass auch jene Personen eine Karte bekommen, die privat leider keine gute Bonität aufweisen. Der Mitarbeiter hat durch die Geschäftskreditkarte immer eine Barreserve mit dabei und kann problemlos in Hotels einchecken. Mit einer richtigen Kreditkarte klappt auch der Mietwagenverleih ohne Probleme. Bei der Auswahl der richtigen Karte ist der Vergleich auf www.kreditkarte.org hilfreich. Der größte Vorteil ist der, dass der Mitarbeiter das Geld nicht vorstrecken muss. Findet eine Geschäftsreise statt, wird einfach die Kreditkarte eingepackt und die finanzielle Seite ist bereits erledigt. Da Inhaber von Geschäftskreditkarten meist ein höheres Zahlungslimit erhalten, muss sich hier kaum jemand Gedanken darum machen, dass der Rahmen nicht ausreicht.

Vorteile für die Buchhaltung

Eine Geschäftskreditkarte lohnt sich bereits in einem Ein-Mann-Betrieb, weil dadurch die Spesen-Abrechnungen vereinfacht werden. Auf Geschäftsreisen wird nur die spezielle Geschäftskreditkarte verwendet und so lassen sich die Posten einfach steuerlich absetzen. Da jeder Mitarbeiter eine eigene Karte erhält, werden diese auch einzeln aufgelistet. So entsteht kein durcheinander und jede Ausgabe, lässt sich den genauen Mitarbeiter zu ordnen.

Worauf ist unbedingt zu achten?

Ein gewisses Risiko besteht immer, wenn neue Mitarbeiter eine Firmenkarte erhalten, weil nicht bekannt ist, wie diese mit dem Geld umgehen. Es wird zu Anfang angeraten, einen kleinen Kreditrahmen zu genehmigen und bei Bedarf zu erhöhen. Banken die Zweitkarten nur nach einer Schufa-Prüfung ausgeben, bieten meistens die Möglichkeit, dass der Firmenchef eine Haftungserklärung unterschreiben kann. Sollte ein Mitarbeiter durch die Schufa-Prüfung fallen, einfach das Formular unterschreiben, dass man für alles haftet. Dann sollte es in der Regel klappen. Geschäftskreditkarten werden am besten im Doppelpack gebucht. Wer viel auf Reisen ist, hat bestenfalls eine Visa- und Master Card dabei. Weil es leider vorkommt, dass die eine oder andere abgelehnt wird. Auch Diners Club und American Express sind eine gute Wahl. Jedoch werden diese nicht so häufig angenommen, wie die ersten beiden erwähnten. Im Übrigen, die Goldkarte ist in der heutigen Zeit nicht mehr so viel wert, wie vor einigen Jahren. Wer es schafft, die Black Card zu erhalten, hat tatsächlich den VIP-Status erreicht. Diese erhalten nur jene Kunden, die einen hohen Jahresumsatz erreichen und von den Kreditkartenunternehmen persönlich angeworben werden. Ob Gold, Black oder Platin. Die Farbe ist eigentlich egal, der Rahmen, der Versicherungsschutz und Notfallservice sollte bei einer Geschäftskarte stimmen. Diese Faktoren sind bekanntlich die wichtigsten auf Reisen. Deswegen lohnt es sich durchaus, die einzelnen Kreditkartenangebote zu vergleichen.

Fazit:

Geschäftskreditkarten erleichtern die Buchhaltung und ermöglichen es, dass Mitarbeiter ohne Bargeld vereisen können. Es lohnt sich durchaus, seinen Angestellten solch eine Karte auszuhändigen, wenn diese häufig benötigt wird.

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