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Work-Life-Balance und 9-to-5

Stress, Erschöpfung und am Ende Burnout: Viele Arbeitnehmer haben Probleme in und mit ihrem Job. Der Grund liegt oft nicht nur in der Belastung, sondern auch im Ausgleich zwischen Berufs- und Privatleben – die sogenannte Work-Life-Balance gerät in Schieflage.

Zudem scheint das klassische Modell des 9-to-5-Jobs überholt, da internationaler Wettbewerbsdruck (Globalisierung) und Effizienzsteigerungen den Druck auf die Arbeitnehmer erhöhen. Doch das muss man nicht so hinnehmen.

Definition: Work-Life-Balance

Der Begriff stammt aus dem Englischen und beschreibt ganz bildlich, um was es geht: Unser Leben ist wie eine Waage, auf deren einen Seite „Work“ (die Arbeit) und auf der anderen Seite „Life“ (das Privatleben) steht. Beides sollte in Balance gehalten werden, damit man im Gleichgewicht ist.

Das Problem beim Begriff Work-Life-Balance (Kurz: WLB) ist, dass die Assoziation aufkommt, dass Arbeit und (Privat-)Leben strikt voneinander getrennt sein müssen. Damit geht einher, dass der Job quasi der Gegenspieler zur Freizeit sei.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in Deutschland gleichzusetzen mit der geforderten WLB, die gegeben sein sollte, um ein ausgeglichenes Leben zu führen.

Definition: 9-to-5-Job

Zusammen mit der Thematik Work-Life-Balance geht ein anderer Begriff einher: der sogenannte 9-to-5-Job. Dieser steht für einen Beruf, bei dem man 9 Uhr morgens beginnt und um 5 Uhr nachmittags beendet, was dem klassischen Achtstundentag entspricht.

Dahinter steckt eine alte Forderung der Arbeiterbewegung aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Sie forderte, dass ein Tag in drei Einheiten von je acht Stunden eingeteilt werden sollte: acht Stunden Schlaf, acht Stunden Arbeit, acht Stunden Freizeit. Zieht man den Schlaf ab, so ergibt sich ein 50/50-Verhältnis von Job und Privatleben – eben die Work-Life-Balance.

WLB: Probleme und Herausforderungen im Berufsleben

Die Forderungen von Arbeitnehmern nach einer Work-Life-Balance bzw. einem Achtstundentag sind verständlich, doch meist nur schwer umsetzbar. Durch die Globalisierung und die Digitalisierung der Wirtschaft (Stichwort: Industrie 4.0) stehen Flexibilität und Effizienz hoch im Kurs.

Das bedeutet unter anderem, dass Berufstätige mobil sein müssen, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen, für die Karriere Jobwechsel anstehen und dass bei entsprechender Auftragslage längere Arbeitszeiten und somit Überstunden angesagt sind. Ein 9-to-5-Job mit einem geregelten Feierabend – das ist ein Luxus, den viele Arbeitnehmer nicht kennen. Besonders bei Startups, Selbstständigen und Unternehmern gerät so die Work-Life-Balance schnell in Schieflage.

Zudem gibt es immer seltener das klassische Familienmodell, bei dem der Mann als „Ernährer“ fungiert und die Frau bei den Kindern zuhause bleibt. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Privatleben müssen beide berufstätige Partner in Einklang bringen, was eine große Herausforderung ist.

Die Folgen der fehlenden Work-Life-Balance

Mehrbelastung und Überstunden, statt 9-to-5 - das scheint in Deutschland Usus zu sein. Laut einer Umfrage empfinden sehr viele Arbeitnehmer den Leistungsdruck in ihrem Job als sehr hoch, sie sind telefonisch immer erreichbar und nehmen ihre Arbeit (auch geistig) mit nach Hause.

Die Folgen: Man hat das Gefühl, die Arbeit fresse einen auf und das Privatleben leidet unter der Arbeitsbelastung.

 

 

Die Konsequenzen daraus fallen verschiedenartig aus. Es fehlt zum Beispiel der Ausgleich durch Sport, man leidet unter Schlafdefizit oder rutscht leicht in den „Winterblues“. Es kommt zunehmen Frust auf, der im Büro wie auch in den eigenen vier Wänden zu spüren ist.

Mehr Arbeit führt nicht unbedingt zu mehr Produktivität – oft ist das Gegenteil der Fall: Ineffektives Handeln ist bei einer Überbelastung die Folge. Zudem schlägt sich die fehlende Work-Life-Balance nicht nur auf die Psyche, sondern ebenso auf die physische Verfassung nieder.

Früher oder später führen Leistungsdruck, Überstunden, Stress und eine kaum noch vorhandene Freizeit zu deutlichen körperlichen Symptomen. Diese zeigen sich zum Beispiel in Lustlosigkeit, Niedergeschlagenheit und Erschöpfung. Zieht man nicht die Reißleine, ist ein Burnout die Folge. Die Überbelastung kann ebenso zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie - so kann's gelingen

Für die fehlende Work-Life-Balance gibt es unterschiedliche Auslöser. Jeder Mensch besitzt individuelle Schwellen, die für ihn überschritten werden können, bis er aus dem Gleichgewicht kommt. 

Der Psychiater Dr. Manfred Lütz ist aber der Meinung man kann Burnout mit einfachen Methoden und der gefühlten Überbelastung vorbeugen.

Hier sind ein paar Beispiele, wie man seine WLB halten kann. 

Arbeitsstunden

Definieren Sie für sich, wie viel Sie arbeiten können und wollen. Ein Achtstundenjob ist zwar üblich, muss es aber nicht sein.

Viele Arbeitgeber erwarten nicht nur von ihren Mitarbeitern Flexibilität, sondern geben diese auch gerne zurück. So ist es beispielsweise möglich, seine Wochenstundenzeit zu verringern – vorübergehend oder dauerhaft. Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten darüber.

Feierabend und Überstunden

Versuchen Sie soweit wie möglich auf einen geregelten Feierabend zu achten. Überstunden werden zwar gerne gesehen, sollten aber kein Dauerzustand sein - gerade, wenn sie Verpflichtungen wie eine Familie haben.

Schalten Sie ihr Geschäftshandy aus

Der moderne Arbeitnehmer denkt, er müsse immer und überall für die Firma erreichbar sein. Das ist in vielen Fällen ein Trugschluss. Deswegen ist es ratsam, nach der üblichen Arbeitszeit keine Mails mehr zu checken und das Geschäftshandy zur Seite zu legen.

Ein positives Beispiel in dieser Richtung ist Volkswagen: 2011 einigten sich der Betriebsrat und der Konzern auf eine Betriebsvereinbarung, wodurch für die Abendzeiten eine Mailsperre verhängt wurde.

Selbstmanagement

Die Ursachen für Stress kommen nicht nur von außen, sondern können auch bei einem selbst gefunden werden. Arbeiten Sie an Ihrem Selbstmanagement, indem sie bewusster und überlegter handeln. Dadurch beseitigt man unter anderem lästige Zeitfresser.

Zudem gilt es zu überdenken, ob die alte Binsenweisheit „Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen“ wirklich Sinn macht. Und etwas Prokrastination kann zwischendurch ebenso ganz schön sein.

Auf die Gesundheit achten

Wenn man unter Druck steht, psychisch wie auch physisch, sollte man auf seinen Körper achten. Zum Beispiel empfiehlt sich vitaminreiche Nahrung und Sport. Letzteres ist auch im Büro in gewissem Maße möglich, indem man zum Beispiel mit kleinen gymnastischen Übungen oder mit Treppensteigen für seine Fitness am Arbeitsplatz sorgt.

Für die Gesundheit förderlich sind ebenso ein Powernapund ein richtiger Schlafrhythmus. Und einem „Winterblues“ lässt sich mit einer Lichttherapie entgegenwirken.

Die Freizeit in Einklang bringen

Wer viel arbeitet, möchte entsprechend seine freie Zeit besser nutzen. Dass kann dazu führen, dass das Privatleben ebenso zum Stressfaktor wird und viele „Freizeitfanatiker“ unzufrieden sind.

Wer eine Work-Life-Balance haben will, sollte hierbei besonders an die Jüngsten denken. Gerade als frischgebackener Vater kann es teilweise sehr schwer sein, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen

Konsequenzen ziehen

Schafft man es nicht, bei seinem jetzigen Arbeitgeber ein zufriedenes Leben zu führen, dann könnte vielleicht unser letzter Ratschlag helfen: Nehmen Sie sich eine Auszeit. Diese kann zeitlich beschränkt sein, indem Sie sich ein Sabbatical gönnen.

Oder sie ziehen eine finale Auszeit als Schlussstrich unter ihre Unzufriedenheit. Das heißt: Suchen Sie sich einen neuen Job,oder Sie wagen einen Neuanfang, indem Sie sich Selbstständig machen.
 

Antares Annabella Manual Portable Typewriter
Mechanische Schreibmaschinen erleben eine Renaissance: Die Anhänger der Olympias und Remmingtons treffen sich in Cafés und Buchläden zu so genannten Type-Ins. Remmington, Underwood, Olivetti, Hermes und Olympia: Das sind klingende Namen aus scheinbar längst vergangenen Zeiten. Meint man - aber nicht ganz: Während Touchscreens die Welt erobern, entsteht eine globale Bewegung rund um Kugelköpfe, Farbbänder und Korrekturtasten. Die noch überschaubare, aber wachsende Anhängerschaft hat es nun zu einem Artikel in der…

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Ein Kompetenzprofil ist eine Momentaufnahme der eigenen Fähigkeiten und Stärken und ergänzt einen Lebenslauf. Wir stellen ein Muster eines solchen Profils zum Download bereit. «Eine Kompetenzprofil ist eine Momentaufnahme von allem, was ich weiss und was ich kann, und zwar egal, wo ich’s gelernt habe.» So hat Beatrice Kutter, Fachpsychologin für Laufbahn- und Personalpsychologie, das Kompetenzprofil im Interview auf imgriff.com erklärt. Insbesondere informell erworbene Kompetenzen können so dokumentiert werden und…

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Der Kanadier Jesse Desjardins ist Designer und Teilnehmer am Wettbewerb für «The World's Best Presentation» auf Slideshare. Sein Beitrag ist eine Präsentation «You Suck at Powerpoint». Darin beschreibt er die fünf meist verbreiteten Fehler, die bei Präsentationen gemacht werden. Jesses Folien sind mustergültige Beispiele für Design, Struktur und Aufbereitung von Präsentationen. Fünf gut investierte Lese-Minuten, um sich die Grundlagen und Prinzipien wieder mal vor Augen zu führen. »You Suck at Powerpoint (via…

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Meetings und Sitzungen rangieren bei vielen weit oben auf der Liste der Produktivitätskiller. Zu viele, zu lange, zu wenig Resultate sind die oft gehörten Klagen. Ron Ashkenas, Autor beim Harvard Business Blog, vermutet, dass viele Manager Sitzungen aber insgesheim eben doch mögen. Und zwar aus drei Gründen: Sitzungen fördern soziale Kontakte: Viele Menschen arbeiten nicht gerne alleine und tauschen sich gerne zu verschiedenen Themen aus - Arbeit oder auch mehr. Sitzungen erfüllen auch eine wichtige soziale…

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[textad]Wir leben in hektischen Zeiten. Wir hängen an der elektronischen Leine, sind permanent erreichbar; wir haben schwebende Termine - man spricht sich irgendwann direkt im Laufe des Tages per Handy ab - und entschuldigen uns per SMS, weil wir selbstredend mindestens fünfzehn Minuten zu spät kommen. Dafür können wir dann aber wenigstens dem GPS-Routenplaner die Schuld zuweisen. Vollends hektisch wird es, wenn dem iPhone der Saft auszugehen droht - und wir wie die wildgewordenen Digital-Nomaden auf der Suche…

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[textad]Wenn wir eine Tätigkeit sehr oft wiederholen, macht es sich unser Gehirn einfach. Es legt eine Verfahrensanweisung an, in der die für die Tätigkeit erforderlichen Schritte eingetragen sind (und die dafür benötigten Hirnregionen). Führen wir die Tätigkeit aus, ruft es einfach die Verfahrensanweisung ab und befolgt die gespeicherten Schritte. Nehmen wir den morgendlichen Büro-Kaffee: Zuerst strecken wir den Zeigefinger aus, bis er die Tasse berührt. Dann folgt der Daumen, und wenn die Tasse zwischen Daumen…

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Schlechte Luft, laute Kollegen, ständige Ablenkungen, Streit über Fenster auf/Fenster zu: Großraumbüros werden von Vielen als ziemliche Zumutung beschrieben. Eine Studie der Hochschule Luzern, über die Zeit Online berichtet, stützt den Volksmund nun und kommt sogar zum eindeutigen Schluss, dass die Krankheitsrate mit der Zahl der Kollegen, die im Großraumbüro arbeiten, steigt. «Gibt etwa die Hälfte der Beschäftigten mit einem Einzelbüro an, im vergangenen Jahr überhaupt nicht wegen Krankheit gefehlt zu haben,…

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Smalltalk ist immer etwas negativ konnotiert, und Viele können das Vorgeplänkel nicht leiden. Das ist nachvollziehbar, denn oft wirkt der Smalltalk ein wenig «falsch» - man redet um den heißen Brei herum oder täuscht Interesse vor, wo keines vorhanden ist. Das muss aber nicht sein. Bei Karrierebibel.de gibt es elf Tipps für besseren Smalltalk, die dabei helfen, geeignete Themen und Einstiege zu finden, sowie die Plauderei nicht ernster zu nehmen als sinnvoll. » Der Rede wert – 11 ultimative Tipps für besseren…

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In seinem letzte Woche hier verlinkten Vortrag über «Time & Attention» spricht Merlin Mann unter anderem über die Unternehmenskultur bei Netflix (Netflix bietet DVD-Verleih per Post und Video-Streaming). Das erwähnte Dokument ist nicht ganz leicht zu finden, aber die Suche wert: Die Firmenkultur ist in einer Präsentation beschrieben, die man via Slideshare anschauen kann - und sollte; konsequenter dürfte kaum ein Unternehmen verinnerlicht haben, dass weniger Kontrolle und mehr Verantwortung nicht zu untätigen und…

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Kein Stau oder kein überfüllter Nahverkehr mehr, keine Klimaanlage mit Eigenleben, keine schwatzenden Kollegen - das Arbeiten von Zuhause aus kann verlockend sein. Und der Weg dorthin muss nicht «Selbständigkeit» heißen. Immer mehr Chefs verabschieden sich von der Präsenzpflicht und überlassen ihren Mitarbeitern für einen oder mehrere Tage in der Woche die Wahl des Arbeitsortes. Stichwort: Results Only Work Environment. Doch was, wenn diese Freiheit nicht gegeben wird? Wie vorgehen, um den Chef von den Vorteilen…

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Am Freitag startet die Fußball-WM 2010 - mit dem Eröffnungsspiel (Südafrika gegen Mexico) um 16 Uhr. Damit kommt man als Arbeitnehmer gerade noch zurecht, aber in der Woche danach wird es schwieriger: Zum Beispiel beim Spiel am Mittwoch um 16 Uhr, Spanien gegen die Schweiz, oder bei der Partie Deutschland gegen Serbien am Freitag um 13.30 Uhr. Zu früh für den Feierabend, zu spät für die Mittagspause. Was tun?   Einfach so im Büro den Fernseher aufbauen ist jedenfalls keine gute Idee. Das reicht bei…

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Guy Kawasaki
Weniger ist mehr, das gilt absolut auch für Präsentationen. Der Autor und Unternehmer Guy Kawasaki (Wikipedia) hat das in der 10/20/30-Regel auf den Punkt gebracht: Eine Präsentation soll demnach nie mehr als zehn Folien umfassen, nie länger als zwanzig Minuten dauern und nie in einer Schriftgröße unter 30 Punkt formatiert sein. Unser Schwesterblog startwerk.ch beschreibt die 10/20/30-Regel detaillierter: » Die 10/20/30 Regel: Tipps für Präsentationen und Pitches (startwerk.ch) Hier erscheint jeden Tag von Montag…

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Es gibt zahlreiche Listen mit guten Tipps für Bewerber, wie sie sich im Vorstellungsgespräch verhalten sollten und welche Fehler unbedingt vermieden werden müssen. Was man noch nicht so häufig sah, war eine solche Liste für die andere Seite des Schreib- oder Konferenztisches. Holger Lischke hat sie für Karrierebibel.de verfasst. Eine Liste mit Tipps, wie man sich als «Personaler» oder Chef gegenüber einem Bewerber verhalten sollte. Denn merke: Auch wenn Dein Gegenüber nicht für die Stelle infrage kommen sollte,…

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Internetunternehmer Joi Ito sinniert in seinem Blog über formelles und informelles Lernen: Seine Schwester steht mit ihrer akademischen Karriere für das formelle Lernen der Universität, Ito selbst hat sein Studium nicht beendet, sondern das, was er für das Gründen und Führen seiner Unternehmen «brauchte», im Netz, durch «Learning by doing» und von Mentoren gelernt - vor allem das letzte aber wohl ein Glück, das nicht jeder hat. Lesenswert sind auch die Kommentare und Links unter Itos Artikel. » Formal vs informal…

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Die VEGAZ-Methode: Eine verbale Kletterhilfe (Bild: Jasen Miller/Flickr)
Es gibt bekanntlich nur zwei Typen von Situationen: Angenehme und unangenehme. Zu den unangenehmen gehört es, überraschend und unvorbereitet um einen Vortrag gebeten zu werden - zum Beispiel vom Chef in einem Meeting: «Bitte stellen Sie doch mal eben den Stand des Projekts vor.» Jochen Mai hat dafür im Blog 30tausend.de eine gute «Kletterhilfe» gefunden: Fünf Schritte, die schon eine informative und strukturierte Rede ergeben, wenn man sich an ihnen entlang hangelt. Vergangenheit - wie kam das Projekt zustande,…

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Soll man lieber zu Hause arbeiten oder besser in der Bibliothek? Vielen meiner Kommilitonen galt die Bibliothek als ultimativer Ort des produktiven Arbeitens. Ich meine, dass unter Umständen durchaus das Gegenteil wahr sein kann, und dass die Frage, wo man besser arbeitet, möglicherweise komplexer ist. Im Grunde kann das Arbeiten zu Hause nämlich sehr angenehm sein. Daheim ist es behaglich, ich kann entspannt arbeiten und mich dadurch auf kreative Impulse einlassen, die ich in der fokussierteren Atmosphäre einer…

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Lächle und die Welt lächelt zurück. Das ist ein Sprichwort, dessen Wahrheit die Neurologen inzwischen bewiesen haben. Spiegelneuronen sind wesentlich mitverantwortlich für unser Verhalten. Ein paar Tipps und Gedanken zu Spiegelneuronen und der eigenen Produktivität. Spiegelneuronen werden als Basis der intuitiven Empathie betrachtet. Beobachten wir einen Menschen bei einer Handlung, lösen diese Nervenzellen die gleichen Impulse aus, wie wenn wir selber die Handlung vornehmen würden. Sehr anschaulich erklärt das…

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Viel Platz für ... Langeweile?
Die Erfahrung zeigt: Massenveranstaltungen in der Universität sind selten spannend. Ausnahmen beweisen aber, dass das nicht so sein muss. Erkenntnisse, die auch für Seminare im betrieblichen Rahmen oder für Vorträge gültig sind. Im Lauf meines Studiums habe ich viele langweilige Lehrveranstaltungen besucht,‭ ‬aber auch einige brillante erleben dürfen.‭ Was macht eigentlich den Unterschied aus?‬ ‬Sind Vorlesungen immer langweilig und fesselnde Veranstaltungen nur als Kleingruppenseminar möglich‭? ‬Ich meine:‭…

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Der Management-Experte Nathan Bennett hat das «Münchhausen-Syndrom am Arbeitsplatz» identifiziert: So bezeichnet er das Verhalten von Mitarbeitern, die bewusst Probleme und Verzögerungen herbeiführen, um anschließend durch deren Überwindung punkten zu können. Bennett berichtet in seinem Artikel für den «Harvard Business Manager» etwa über den Angestellten eines amerikanischen Unternehmens, der als hervorragender Teammanager galt, weil er Streitigkeiten zwischen Kollegen behutsam beizulegen wusste - bis sich…

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ToneMatrix
Die ToneMatrix von André Michelle ist die ideale Art, um zwischendurch zu einer entspannten Pause zu kommen. Der Audio-Software-Entwickler veröffentlicht seine Versuche und Experimente auf seinem laboratory-Blog. Also: Anklicken, komponieren, zuhören und sich vorkommen wie Philipp Glass (Disclaimer: Sieht harmlos aus, birgt aber Suchtpotenzial). » ToneMatrix (lab.andre-michelle.com) Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel…

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Diskussionen in Projekten sind häufig langwierig und können Deine Position gefährden. Der zweite Teil unseres Essential Project Slang Dictionary hilft Dir weiter. Im ersten Teil haben wir die Präsentation aufgepeppt - wenn Du Deine Arbeit dem Auftraggeber oder dem Project Steering Committee vorstellen musst, bist Du gerüstet. Nach Deiner Rede werden diese Leute Fragen stellen. Sie müssen Fragen stellen und Dich challengen, ihre Rolle verlangt das. Hier also einige Ausdrücke, mit denen Du in dieser Phase der…

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Kommunikation ist einer der Erfolgsfaktoren für die Präsentation von Projekten. Gute Kommunikation bedingt aber, dass man die Sprache beherrscht. Unser Essential Project Slang Dictionary (EPSD) hilft Dir, als Gewinner aus der nächsten Präsentation zu gehen. Im Web kursieren viele Beispiele für das Bullshit-Bingo der Manager-Sprache. Das finden alle lustig. Aber als neuer Mitarbeiter eines globalen Konzerns wird man tatsächlich mit einer fremden, firmenspezifischen Sprache konfrontiert. Während drei Jahren bei…

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OECD-Report Graduates Lifetime Earnings
Hört, hört: In den USA verdient ein Akademiker über das Leben gerechnet fast 370.000 Dollar mehr als jemand ohne Studienabschluss. Die OECD hat dieses Ergebnis und Berechnungen für andere Länder in einem Report veröffentlicht, der Economist hat eine Grafik dazu produziert. Erstaunlich: In Ländern wie Spanien oder Südkorea überholen die Uni-Abgängerinnen ihre männlichen Kommilitonen. » Hier geht’s zur Grafik bei economist.com, die Medienmitteilung der OECD findet sich hier. Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis…

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fotolia.de Rawpixel fotolia.de Rawpixel
Das Web ist eine Lernmaschine. Google ist der größte Wissensvermittler der Welt, Wikipedia das universale Referenzwerk. Daneben liefern viele kleine Produzenten erstklassige und interessante E-Learning-Inhalte kostenlos über das Internet. Hier stelle ich Euch meine persönliche Besten-Liste vor. [photos title="So sieht E-Learning heute aus"] Mehr und mehr lernen wir mit, über oder durch das Internet. Außerhalb von formalen Lernsettings eignen wir uns Wissen an. Das Angebot ist vielfältig, Multimedia wird…

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Beatrice Kutter Beatrice Kutter
Die eigenen Stärken zu kennen ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben. Das sagt sich so leicht, aber was kann ich denn besonders gut, und was weiß ich überhaupt alles? Eine persönliche «Kompetenzenbilanz» bringt Licht ins Dunkel. «Erfolg haben diejenigen, die ihre Stärken, ihre Werte und ihren eigenen Arbeitsstil kennen.» So habe ich Peter Drucker in diesem Beitrag zusammengefasst und dazu aufgefordert, sich der eigenen Stärken bewusst zu werden. Eine Möglichkeit ist, die eigenen Kompetenzen zu…

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Jochen Mai schreibt auf karrierebibel.de über selektive Wahrnehmung und Missverständnisse und betont zurecht, dass mitunter aufmerksames Zuhören schon reichen würde, um sie zu verhindern: "Noch während der andere redet, haben wir schon unsere Schlüsse gezogen und sind gedanklich schon fünf Kilometer weiter. [...] So ist mir kein Fall bekannt, dass sich jemand um Kopf und Kragen zugehört hätte. Was das Reden anbelangt, fallen mir dafür viele Beispiele ein." Öfter mal den Mund halten also - diesen und sieben…

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Gemeinsam Ziele zu finden und Leuten zu entlocken, was sie wirklich anders haben wollen, ist nicht immer einfach. Mit der "Wunderfrage", einer einfachen Coaching-Methode, kommt man schnell zu guten Resultaten. Man kennt das Ritual: Zu Beginn eines Meetings oder Workshops werden Erwartungen und Ziele abgefragt. Quälend schleppt sich die Runde durch gestelzte Formulierungen, gespickt mit Wörtern wie "effizient", "zielorientiert" oder "nachhaltig". Es kommt nichts Persönliches und wenig Konkretes - nichts, um wirklich…

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Die Kaffeepause - ganz und gar keine Zeitverschwendung.
Kaffeepausen bei der Arbeit sind wichtig, sagen Betriebspsychologen und Ärzte. Meiner Erfahrung nach helfen sie vor allem auch dabei, ein Team produktiv und effizient zu machen. Kosteneinsparungen und Effizienzpotenziale sind in vielen Firmen zur Zeit en vogue. Mein Beitrag dazu ist ein ganz humaner Vorschlag: Die obligatorische Team-Kaffeepause. Die nämlich ist ein häufig unterschätzter Kommunikationskanal und ein wirksames und kostengünstiges Instrument zur Teamentwicklung. Zwei Voraussetzungen sind dazu…

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Aus dem Parkinsonschen Gesetz lässt sich Wichtiges für den Arbeitsalltag lernen: Termine für delegierte Aufgaben sollte man so knapp wie möglich ansetzen. Neue Mitarbeiter nicht vorsorglich einstellen. Und Meetings ganz genau planen. Cyril Northcote Parkinson war ein britischer Marinehistoriker und Publizist, der der Nachwelt mehr als 60 Bücher hinterlassen hat. Das bekannteste ist sicherlich Das Parkinsonsche Gesetz, eine Sammlung von Essays aus den 50er Jahren (das eigentliche Essay zum Parkinsonschen Gesetz,…

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John Kotter lehrt an der Harvard Business School
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Stephanie Booth teilt mit, dass morgen Abend (Ende März) der Frühbuchertarif für ihre Konferenz «Going solo» ausläuft (noch 400 Franken, danach 600). Stephanie ist eine ehemalige Lehrerin, die über das Bloggen zum Freelancen gekommen ist. Sie ist die Bloggerin der französischsprachigen Schweiz, und da sie bilingue ist, berät sie Schweizer und internationale Unternehmen zu Web-2.0-Themen. Hier eine derzeit noch grobe Liste der Themen, die sich sehr interessant liest: skills a freelancer needs (doing the work,…

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fotolia fotograf schwoab fotolia fotograf schwoab
Diesmal etwas nur für die Männer (die Frauen können das ja oft genug schon besser): Krawattenknoten lernen. Und zwar am besten gleich mehrere. Bild: Wikimedia Commons, Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5-Lizenz Hilfestellung geben zahlreiche Websites, angefangen bei der Wikipedia, bei der es auch eine herrliche "Systematische Klassifizierung der Standardknoten" nach Ausgangslage, Zentrumsbewegung etcetera gibt. Weitere gute Quellen: How To Tie A Tie - Videoanleitung, sehr einleuchtend…

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