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Kaffeekonsum und Kaffeebars unterstützen höhere Produktivität in Büros

Neben Tee ist Kaffee eines der beliebtesten Getränke, die in deutschen Unternehmen getrunken werden. Angefangen vom Filterkaffee bis hin zu verschiedenen Kaffeespezialitäten gilt das koffeinhaltige Heißgetränk als Muntermacher und unterstützt ein positives Betriebsklima. Studien zeigen, dass Kaffee darüber hinaus positiven Einfluss auf die Produktivität der Mitarbeiter hat. 

Die Zeiten, in denen Unternehmen vorwiegend in eine einfache Filterkaffeemaschine investierten, sind längst vorbei. Immer mehr Betriebe, unter ihnen auch viele Start-Ups setzen bewusst auf eine Kaffeebar, um die unterschiedlichen Vorlieben und Wünsche der Mitarbeiter zu erfüllen. Durch Kaffeebars sollen die Mitarbeiter dazu motiviert werden, die Kaffeepause bewusst zu nutzen, um in dieser Zeit beispielsweise das Gespräch mit Kollegen zu suchen. Gleichzeitig sorgt eine effektiv genutzt Kaffeepause für neue Energie.

Kaffee blockiert Adenosinrezeptoren

Wissenschaftler haben die positive Wirkung des Kaffees auf die Produktivität in einer umfassenden Untersuchung nachgewiesen. Die im Kaffee enthaltenen Stoffe blockieren die im menschlichen Gehirn vorhandenen Adenosinrezeptoren. Adenosin entsteht im Körper infolge der Energiegewinnung. Leider bindet es sich im Gehirn an Rezeptoren, die für die Steuerung der Müdigkeit verantwortlich sind. Wird das Anbinden durch den Kaffee blockiert, fühlen wir uns wacher, leistungsfähiger und fitter. Die Koffeinmoleküle docken direkt an die Adenosinrezeptoren an.

Ein großer Vorteil des Kaffees ist die rasche Wirkung. So brauchen die Koffeinmoleküle nur rund 10 Minuten, bis sie an den Adenosinrezeptoren angedockt haben. Die Leistungsspitze entfaltet das Koffein schließlich nach 45 Minuten. Daher ist es empfehlenswert, die Kaffeepause bewusst auszudehnen, um dann mit der maximalen Leistungsentfaltung des Koffeins wieder an den Schreibtisch zurückzukehren.

Der Zeitpunkt ist entscheidend

Lange wurde Kaffee vor allem am frühen Morgen getrunken, um den Körper in der Aufwachphase zu unterstützen. Studienergebnisse zeigen jedoch, dass sich der Kaffeekonsum zu späterer Zeit deutlich mehr auszahlt. Der Körper produziert am Morgen Cortisol. Cortisol ist ein Hormon, das dafür sorgt, dass sich der Körper leistungsbereit fühlt. Gerade am Morgen ist das Energielevel deswegen hoch. Die größte Cortisolmenge stellt der Körper zwischen 8 und 9 Uhr her. Wenn der Körper Cortisol produziert, kann er die im Kaffee enthaltenen Koffeinmoleküle nicht verarbeiten. Das Koffein wirkt kontraproduktiv. Um eine durch den Kaffee begünstigte höhere Produktivität zu erreichen, braucht der Körper immer mehr Koffein.

Am effektivsten wirkt der Kaffee, wenn der Körper bereits wieder Cortisol abbaut. Das ist etwa 90 Minuten bis zwei Stunden nach dem Aufstehen der Fall. Im besten Fall wird der Kaffee also am Vormittag getrunken. Etwa ab 10 Uhr sorgen moderne Kaffeevollautomaten, zum Beispiel von Kaffee Partner, im Büro noch einmal für einen deutlichen Leistungssprint bis zur Mittagspause. Nachmittags wird die Kaffeepause am besten auf die Zeit zwischen 14 und 15 Uhr geschoben.

Kaffee hat positive Wirkung auf das Gedächtnis

Ein weiterer positiver Nebeneffekt des Heißgetränkes ist seine Wirkung auf das Gedächtnis. Kaffee unterstützt sowohl das menschliche Kurzzeit- als auch Langzeitgedächtnis. Forscher beobachteten diesen positiven Nebeneffekt des Koffeins bei Bienen. Die im Pflanzennektar enthaltenen Stoffe sind denen des Kaffees sehr ähnlich. Durch die Stoffe können sich die Bienen später besser an die Standorte erinnern, an denen sie den Nektar gesammelt haben.

Gemeinsame Kaffeepausen tragen im Unternehmen zudem zum positiven Teambuilding und einer ausgeprägten Kreativität bei. Die Teams entwickeln in den Kaffeebars in entspannter Atmosphäre vollkommen neue Denkansätze.

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