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01.09.09

Der Link am Mittag: Ruhigen Gewissens prokrastinieren, trotzdem mehr erledigen

Wer prokrastiniert, schafft manchmal mehr: Indem er statt der einen, unangenehmen Tätigkeit drei nicht ganz so schlimme Dinge erledigt. Das schlechte Gewissen ist damit allerdings noch nicht unbedingt weg.

Anders sieht es beim Blogger Nik Karlil aus, der dafür plädiert, sich der Versuchung der Prokrastination willig hinzugeben, wenn sie sich zeigt - und einfach danach zu tun, was zu tun ist. Sein nicht ganz von der Hand zu weisendes Argument:

Wenn ich eigentlich gerade eine Folge meiner präferierten Fernsehserie sehen mag, kann ich mich zwar schon dazu zwingen, auszuschalten und stattdessen zu arbeiten; bloß kehren dann meine Gedanken immer wieder zum Plot der Serie zurück. Wieviel besser ist es da doch, die halbe Stunde zu opfern und sich anschließend - ohne Ablenkung - der anstehenden Aufgabe zu widmen!

Anders ausgedrückt:

  • «Das mach’ ich später.» - ist nicht so gut.
  • «Das mach’ ich später, sobald die Folge vorbei ist / ich meine Mails gelesen habe / ich ein Stündchen interesselos in der Sonne gesessen habe.» - hingegen ist eigentlich kein Problem.

Es geht also um die Konzentration, sie ist der Schlüssel zur Produktivität. Und wenn es hilft, dafür erstmal die Ablenkungen auszuschalten, indem man ihnen nachgibt - warum nicht?

» Procrastination Hacks Ultimatum Part IV: How To Procrastinate And Produce More (personaldevelopmentpro.net, gefunden bei Leo)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag (und manchmal auch erst mittags) ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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