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07.10.10

Zoom Q3 HD: FullHD - in Bild und Ton

Zoom Q3 HD

Zoom überarbeitet seine Pocketkamera und ermöglicht nun auch HD-Aufnahmen mit dem Zoom Q3 HD.

 

Ein Camcorder sollte möglichst gute Aufnahmen machen und die Freizeiterinnerungen in scharfer Qualität wiedergeben. In Werbeprospekten liest man haarklein alle technischen Daten des Kamerasensors, der Linse und des Akkus. Doch wenn es um den Ton geht, steht da allerhöchstens "Stereo". Zoom dreht den Spieß um, spezialisiert sich auf den Ton - und Bilder gibt es mit der Zoom Q3 HD auch noch dazu.

In der neuen Q3 HD steckt ein 5-Megapixel-Sensor, der Bilder in voller HD-Auflösung aufzeichnet. Wer schnell nachrechnet erkennt, 1920 * 1080 Pixel machen ganz grob zwei Megapixel aus - wo sind die restlichen Pixel geblieben? Wird einem noch verraten, dass kein optisches Zoom verbaut ist, erklärt sich alles von selbst: Das digitale Zoom vergrößert nicht nur den Bildausschnitt, sondern auch die "Pixel", die man aufnimmt. Dadurch hält sich der Qualitätsverlust durch den fehlenden optischen Zoom in einem akzeptablen Rahmen. Die Framerate ist bei Full HD mit den üblichen 30 Bildern beziffert, bei 720p (sogenanntes HD ready) erreicht man mit 60 fps sogar die doppelte Anzahl. Mit dem HDMI-Ausgang kann sogleich die HD-tauglichkeit des Fernsehers ausgetestet werden.

Wie erwähnt, ist besonderes Augenmerk auf den Ton gelegt worden: Zwei Mikrofonkapseln sind am oberen Ende montiert und im 120° Winkel zueinander versetzt angeordnet. Der integrierte Soundchip bringt es auf beachtliche 24-bit bei 96kHz linearem PCM, in Prospekt-Sprache ausgedrückt: "Ganz ganz tolles Stereo". Nimmt man nicht gerade die eigene Musikvorstellung auf oder muss Speicherplatz auf der mitgelieferten 2GB SD-Karte sparen, stellt man auf das AAC-Format (48kHz) um - man könnte auch eine der teueren 32GB SDHC-Karten kaufen. Umstellen kann man auch den Audioeingang auf externe Quellen, wie einem MP3-Player oder die Stereoanlage.

Der Bildschirm misst zwar nur 2,4 Zoll, ermöglicht jedoch sowohl das Betrachten der Aufnahmen, als auch die Nachbearbeitung. Ist ein PC zur Hand, steckt man das festangeschlossene USB-Kabel ein und startet die Schnittsoftware direkt vom Gerät ohne Installationsaufwand. Genauso leicht ist der Wechsel der Batterien: Zwei Mignons versorgen den Q3 HD mit Strom, wodurch man auch in den entlegensten Winkeln der Welt immer Strom vorfindet.

Zoom Q3 HD

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