13.08.14

Xtorm Lava Solarlader: Reserveakku mit Solarzellen

Xtorm Lava Solar-Akku (Bilder: Frank Müller)

Der niederländische Hersteller Xtorm hat sich auf Ladezubehör für Smartphones, Tablets und andere „mobile Endgeräte“ spezialisiert. Wir haben den Reserveakku Xtorm Lava ausprobiert, der sich mit Sonnenstrom laden lässt.

 

Xtorm Lava ist ein Reserveakku, der keine externe Stromquelle benötigt, um aufgeladen zu werden. Seine integrierten Solarzellen wandeln Sonnenlicht in Strom um, der dann im Akku gespeichert wird.

Hierzulande ist das eher ein Nischenprodukt, schließlich ist man selten tagelang von einer Steckdose getrennt. Und die Kraft der Sonne ist außerhalb der Sommermonate auch nicht gerade überwältigend.

Interessant ist der Xtorm deshalb auch weniger für den Berufspendler, der für einen langen Arbeitstag etwas Extrapower für sein Smartphone oder Tablet braucht. wer aber oft lange Touren macht, auf Wanderungen oder Radtouren Steckdosen fernbleibt, könnte Xtorm Lava ganz praktisch finden.

Die Oberfläche des flachen, rechteckigen Akkus ist griffig gummiert. An der Vorderseite zeigt ein blau hinterleuchtetes Display auf Knopfdruck den Ladezustand an – zwar nur in vier Stufen, aber besser als gar nichts.

Die beiden orangefarbenen Streifen an der Seite sind keine reine Zierde, sondern integrierte Kabel. Eines endet in einem USB-Stecker, mit dessen Hilfe man den Akku bei schlechtem Wetter oder wenig Zeit an einem USB-Anschluss laden kann. Das andere Kabel dient mit seinem Micro-USB-Stecker zum Aufladen von Smartphones und Co.

An der schmalen Kopfseite befinden sich darüber hinaus noch zwei USB-Anschlüsse, die mit Gummikappen geschützt sind. Hier kann man weitere Geräte mit den dazugehörigen Kabeln laden, am Ausgang mit 2,1 A sogar Tablets.

Und wo sind nun die Solarpanel? Die werden sichtbar, wenn man den von Magneten verschlossenen Xtorm Lava aufklappt und damit die Fläche verdoppelt. Die bisher verborgenen „SunPower“-Solarpanel werden sichtbar.

Ist das Licht ausreichend, beginnen die Solarpanel sofort automatisch, den Akku aufzuladen. Dann leuchtet eine winzige rote LED, die den Ladevorgang anzeigt.

An der Oberseite des leichteren Teils gibt es eine Aussparung, an der man Xtorm Lava im aufgeklappten Zustand aufhängen kann. Praktisch zum Beispeil auf Wanderungen, wenn man die Sonne im Rücken hat: Xtorm Lava einfach aufklappen und an den Rucksack hängen, dann hat man abends einen vollen Akku.

Allerdings braucht man schon ein bisschen Geduld und eine Menge Sonne, um den Akku komplettt mit Sonnenkraft aufzuladen. Er hat eine Kapazität von 6.000 mAh. Das reicht, um Smartphones auch mehrfach aufzuladen, aber natürlich dauert es auch, bis der Akku selbst gefüllt ist: In der prallen Sonne rund 10 bis 12 Stunden.

Tipps für optimales Laden mit Sonnenstrom

Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn man die Solarpanel direkt zur Sonne ausrichtet, das geht mit dem Xtorm Lava ganz gut. Ein Faltblatt von Xtorm gibt weitere Tipps für eine optimale Energieausbeute: Aufladen zwischen 9:00 und 15:00 Uhr, direkt zur Sonne ausgerichtet an einem wolkenlosen Tag, ohne störende Fensterscheiben zwischen Solarpanel und Sonne. Natürlich lädt Xtorm Lava seinen Akku auch bei nicht optimalen Bedingungen, nur dauert es dann eben länger.

Fazit: Durchdachter Solar-Akku für Outdoor-Touren

Xtorm Lava ist - wie schon gesagt - kein Akku für Büromenschen. Mit der Kapazität gibt es kleinere und günstigere Akkus. Aber bei gutem Wetter ist man bei Touren von mehreren Tagen mit dem Xtorm Lava steckdosenunabhängig. Ein Tag in der Sonne reicht, um den Akku zu laden. Und das integrierte Micro-USB-Kabel ist auch ziemlich praktisch.

Mehr Infos über den Solar-Akku Xtorm Lava gibt es direkt auf der Produktseite. Der Akku mit Solar-Panel kostet 79 Euro.

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