11.06.07

WWDC Keynote: Mac OS X Leopard neu, neu, neu

osx leopard Desktop

und noch sieben mal neu. Steve Jobs hat zehn Neuigkeiten von 300 in Mac OS X 10.5 vorgestellt.

(Dieses Bild sagt lauter Wow als ein ganzes Vista. Foto Apple)

 

     

  1. Neuer Desktop: Der Desktop hat jetzt eine transparente Menüleiste. Das Dock hat jetzt einen Boden und einen dreidimensionalen Look. Vor allem neu sind aber die Stacks: Eine neue Art von Ordnern, die lose Dateien zu einem Haufen bündeln, dessen Inhalt man durchstöbern kann. Wenn ich mich richtig erinnere, geistert dieses Feature schon seit ungefähr zehn Jahren durch die Mac-Szene. Aber erst die neuen System-Features wie CoreAnimation und 64-Bit-Technik machen dieses Augenfutter möglich.
  2. Neuer Finder: Viele Mac-Anwender wissen überhaupt nicht, was der Finder ist. Viele Anwender, die wissen, was der Finder ist, mögen ihn nicht. Zudem wird dieses Dateiwerkzeug immer mehr zum Anzeige- und Auswahltool – so wie iTunes für Dateien. Da ist es doch logisch, dass er auch gleich aussieht wie iTunes. Und weil Cover Flow in iTunes so viel Spaß macht, haben es die Entwickler gleich mit in den neuen Finder eingebaut.
  3. Quick Look: Neue Funktion im Finder. Damit kann man die meisten Dokumente (schnell) anschauen, ohne das entsprechende Programm zu öffnen.

Weiterlesen für die nächsten sieben Neuigkeiten und ein Bild der neuen Apple Website.

 

 

     

  1. 64 bit durchgehend: Bei Apple gibt es keine halben Sachen. Entweder 64-bit oder gar nichts. Allerdings laufen auch 32-bit-Anwendungen friedlich nebenher. Wäre ja auch seltsam, wenn es anders wäre.
  2. Core Animation: Wie oben schon erwähnt. Die Magie hinter den visuellen Schönheiten des OS – und die Basis für eine Menge delicious apps in Zukunft.
  3. Boot Camp: Kommt mit Leopard. Keine CD mehr zur Windows-Installation notwendig.
  4. Spaces: Ordnung schaffen mit bis zu 16 Arbeitsplätzen. Sonst alles so bekannt wie gut.
  5. Dashboard: Mit Web Clip kann man sich seine eigenen Widgets bauen. Website aufrufen. Bereich auswählen, Schnipp, fertig.
  6. iChat: Tabs allüberall. Jetzt auch in iChat. Dazu besseres Audio, Quicklook und Photo Booth mit drin. Und Movies. Ah, was man mit ausreichend Bandbreite alles machen kann.
  7. Time Machine: Backup für alle. Endlich. So einfach wie – Rechner anschalten. Zurückspulen wie mit dem Videorekorder. Dokumente gleich mit Quick Look anschauen. Wir sind gespannt, wie viel Speicher dieses Feature braucht. Gleichzeitig ist es uns völlig egal, denn das Backup funktioniert über alle möglichen Wege: USB, WLAN, Internet. Wer eine AirPort Extreme Basisstation besitzt, kann alle Macs im Haus auf einer angeschlossenen Festplatte sichern. Cool.

Mac OS X 10.5 Leopard wird im Oktober über den Apple Store (www.applestore.de), die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel für 129 Euro inkl. MwSt. pro Einzelanwender-Lizenz erhältlich sein. Das Mac OS X Leopard Family Pack ist eine 5-Anwender-Lizenz (gleicher Haushalt) für 199 Euro inkl. MwSt.. Die Preise für Volume- und Maintenance-Lizenzen können bei Apple in Erfahrung gebracht werden.

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