08.08.13

Weye Feye: Spiegelreflex mit dem Smartphone verknüpfen

Neue Kameraperspektiven und damit neue kreative Möglichkeiten will Weye Feye eröffnen.

Mit dem Zusatzgerät "Weye Feye" kann man seine digitale Spiegelreflexkamera ins Smartphone-Zeitalter katapultieren. Sie lässt sich dann per Handy oder Tablet fernbedienen und man kann seine Fotos via Mobilfunk gleich an Ort und Stelle verschicken oder im Social Web teilen.

Neue Kameraperspektiven und damit neue kreative Möglichkeiten will Weye Feye eröffnen.

Was sich über die letzten Jahre langsam aufgebaut hat, wird inzwischen für jeden unzweifelhaft klar: Digitalkameras und Smartphones nähern sich einander an. Es gibt Smartphones mit aufwändigen Kameras wie das Nokia Lumia 1020 oder das Samsung Galaxy Zoom. Oder es gibt Chimären aus Smartphone und Kamera wie die Samsung Galaxy NX. Ausgerechnet die teuerste Kameraklasse bleibt davon bislang weitgehend unberührt, aber mit "Weye Feye" soll man nun seine digitale Spiegelreflexkamera von Canon oder Nikon entsprechend erweitern können. Das eigene Smartphone wird dann zur Fernbedienung und eröffnet neue kreative Möglichkeiten.

Weye Feye ist eine Box mit den Maßen 83 x 45 x 16,5 mm und wird per Micro-USB an die Kamera angeschlossen. Sie stellt ein WLAN im schnellen Standard 802.11n zur Verfügung, das darüber hinaus eine Reichweite von bis zu 80 Metern besitzt. Der Hersteller des Weye Feye verweist außerdem auf die geringe Latenz von 0,2 Sekunden. Mit eigener Elektronik und integriertem Akku arbeitet das Kästchen unabhängig von der Kamera.

Ist das Kästchen angeschlossen, die App installiert und hat man beide miteinander verbunden, sieht man auf dem Display seines Smartphones oder Tablets im "Live View", was die Kamera sieht. Zudem kann man nicht nur auslösen, sondern auch den Fokuspunkt festlegen und andere Einstellungen wie Belichtungszeit, Blende, Weißabgleich oder Lichtempfindlichkeit vornehmen.

Über die App lassen sich diverse Kamera-Einstellungen fernbedienen.

Zweite wesentliche Funktion ist die Galerie: Auf dem mobilen Gerät kann man durch die Bilder auf der Kamera blättern und sie dann weiterverarbeiten, verschicken oder im Web veröffentlichen. Der im Kästchen integrierte Webserver stellt die Bilder außerdem bis zu 20 weiteren Nutzern gleichzeitig zur Verfügung, ohne dass diese eine spezielle App installiert haben müssten.

Der eingebaute Akku soll sieben bis acht Stunden "Live View" verkraften sowie 14 Stunden im Galerie-Modus.

Preis und Verfügbarkeit

Weitere Informationen zu den Funktionen und den kompatiblen Kameras finden sich in dieser Pressemitteilung . Bisher werden nur einige Modelle von Canon und Nikon unterstützt. Weye Feye soll ab September 2013 für 249 Euro auf den Markt kommen. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich auf der offiziellen Website in einen Newsletter eintragen.

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