07.05.07

Wenig Freude über 16GB ExpressCard

Lexar ssd

Lexars 16GB SSD ExpressCard stösst auf gemischte Gefühle: Innovation oder Ettikettenschwindel?

Lexar ssdDa gibts an neueren Notebooks seit 2005 einen heissen neuen Schlitz an Stelle von (oder bisweilen auch eingebaut im) PC-Card-Einschub -den Express-Card-Slot. E unterscheidet sich vom guten, alten PCMCIA-Anschluss (ich hab diese Abkürzung immer gehasst) durch das Fehlen eines Controllers im Computer - angeschlossene Geräte sind direkt entweder via USB- oder PCI-Standards mit dem Bus des Computers verbunden indem er externe Geräte wie interne Maschinenteile mit rasend hohen Datendurchsatzraten anschliesst.

Darin liegt das Problem, das viele Technikexperten mit der Ankündigung von Lexars 16 Gigabyte grosser Express-Card haben. Sie wird als Solid-State-Drive (Festspeicher) mit den Massen einer ExpressCard verkauft und passt auch wunderbar in die entsprechenden Schlitze. Allerdings läuft die Karte auf der USB2.0-Technik - und die ist erheblich langsamer als PCI-Express.

Was den einen zur Freude gereicht, die begeistert feststellen, dass man nur noch einen externen CardExpress-auf-USB-Adapter brauche, um das Teil wie einen flachgehauenen USB-Speicherstick zu betreiben, fragen sich andere, was das soll: Weshalb teuren NAND-Speicher in einer Karte für den rasend schnellen PCIExpress nur am keineswegs hasenblitzig schnellen USB-Anschluss zu betreiben und dafür den doppelten Preis (130$ für 4GB, 200$ für 8GB, keine Preisangaben für 16GB) anderer Festspeichersticks verlangen?

Wer die Frage hier beantworten kann: Nur zu. Ich kann's nicht, auch nicht nach der Lektüre der Diskussion bei andere, .

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