20.02.09

Weltraumschrott: Im All gibt's kein Recycling

Wir leben in einer Müllwolke... Klick für Vollansicht (Keystone / ESA)

Der Weltraum mag eine unendliche Weite sein - die Schicht gleich über der Erdatmosphäre ist es nicht: Eine Grafik der ESA zeigt, wieviel Schrott uns schon um die Ohren fliegt.

Erst seit rund einem halben jahrhundert fliegen wir Menschen hinaus ins Weltall - und schon säumen Müllberge die Ausfallstrassen.

Im Orbit um die Erde treiben tausende von Objekten: Alte Satelliten, Müll, Raketenstufen (nehme ichmal an) - und das alles zusätzlich zur Dichte der operativen Satelliten:

Die ganze Elektronik da draussen, die unseren GPS-Geräten die Daten Schickt, Telefon- TV- und andere Signale grossflächig verteilt, Wetterdaten erfasst...

Die Europäische Weltraumagentur ESA hat diese Grafik der katalogisierten Objekte in Erdumlaufbahnen veröffentlicht. Die Objekte in der Draufsicht auf den Äquator sind allerdings massiv jenseits ihres Massstabs im verhältnis zur Erde abgebildet, um sie sichtbar zu machen.

Für Weltraumfahrzeuge stellt allerdings auch kleines Treibgut eine erhebliche Gefahr dar, was just der Grund für die Müllkartographierung ist.

Eben sind zwei Kommunikations-Satelliten - ein amerikanischer und ein russischer - hoch über Sibirien zusammengestossen und haben für eine weitere Wolke an Schrott gesorgt.

Um den Umgang mit dem Weltraummüll zu diskutieren, haben sich deshalb am Donnerstag, 19. februar 2009. Experten in Wien zu einer Konferenz eingefunden.

 

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