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28.02.14

Wavemaster Moody in der zweiten Generation: Gewohnt fetter Sound plus Detailverbesserungen

Wavemaster Moody 2.1 Soundsystem (Bilder: Frank Müller)

Das 2.1-Soundsystem Moody von Wavemaster ist in der zweiten Generation auf dem Markt. Die zwei Satelliten mit Subwoofer und Bedieneinheit sehen auf den ersten Blick unverändert aus, aber einige Detailverbesserungen sind dazugekommen. Wir haben uns Moody angesehen und angehört.

 

Vor ein paar Jahren habe ich hier die erste Generation des Wavemaster Moody Soundsystems vorgestellt. Ich war schwer beeindruckt von Klang und Lautstärke , und daran hat sich auch bei der zweiten Generation nichts geändert, die ich jetzt ausprobieren konnte.

Überhaupt hat sich nicht viel geändert. Die Oberfläche wirkt ein wenig edler und nennt sich jetzt Softblack-Optik. Und zwei weitere Detailverbeserungen hat Wavemaster vorgenommen,aber darauf komme ich gleich. Werfen wir zunächst einen Blick auf den Inhalt des Pakets.

Der Subwoofer ist ein solider Würfel mit einer Kantenlänge von 245 x 248 x 275 mm. Auf der Rückseite des Holzgehäuses sitzt die Bassreflexöffnung sowie einige Höhen- und Tiefenregler, Ein-/Ausschalter, Anschlüsse für die Satellitenboxen und die Kabel-Fernbedienung.

Außerdem sind noch die beiden Satellitenlautsprecher mit je 3 m Anschlusskabel und die Fernbedienung im Paket, dazu eine 3,5-mm-Klinkenkabel mit Cinch-Adapter.

Das Anschließen dauert nur Sekunden: Netzstecker in die Steckdose, Kabel-Fernbedienung und Satellitenlautsprecher an der Rückseite des Subwoofers einstöpseln. Fertig.

Die beiden kleinen Breitbandlautsprecher mit 7 cm Durchmesser lassen sich aufstellen oder über eine kleine Halterung an der Rückseite an einen Haken oder eine Schraube in der Wand aufhängen. Sie sind für die Frequenzen von 150 Hz bis 20.000 Hz zuständig, der 16,5 cm Langhub-Tieftöner übernimmt die Frequenzen von 30 Hz bis 150 Hz. An der Rückseite des Basslautsprechers befinden sich Regler für Höhen und Bass.

Die Höhenregler klingen in der mittleren Stellung angenehm, lassen sich aber auch höherdrehen, ohne schrill zu werden. Auch der Bass ist schon in der mittleren Stellung gut spür- und hörbar, wer es noch fetter mag, kann auch hier weiter aufdrehen. Nimmt man ihn aber zu sehr zurück, verschwinden die Frequenzen und der Sound wird dünn. Mit der richtigen Einstellung aber liefert der Wavemaster Moody fette Bässe, präsente Mitten und klare Höhen.

Eingänge optimiert für mobile und stationäre Klangquellen

Über das 3,5-mm-Klinkenkabel und eine Buchse an der Rückseite des Subwoofers kann der Wavemaster Moody an den Rechner, Fernseher oder eine Anlage angeschlossen werden. Dieser Ausgang ist extra für den Anschluss an stationäre Audioquellen gedacht, die Line-In-Pegel von 775 bis 2.000 mV besitzen. Die andere Buchse an der Fernbedienung dagegen ist bei der zweiten Generation des Wavemaster Moody für mobile Audioquellen mit einem Ausgangspegel ab etwa 300 mV optimiert. Wenn man das beachtet, ergeben sich keine Lautstärkeunterschiede zwischen den beiden Anschlüssen. Man kann die maximale Leistung bei mobilen Geräten erreichen (obwohl ich nicht dazu raten würde, wenn man sich die Freundschaft der Nachbarn erhalten möchte) und es gibt keine Übersteuerungen an stationären Audioquellen.

Am Lautstärkeregler der Fernbedienung kann man nicht nur sein Smartphone als Audioquelle anschließen, sondern auch Kopfhörer. Das schaltet dann die Lautsprecher aus. Die zweite Generation des Moody verfügt über einen integrierten Kopfhörerverstärker, so dass man auch aus hochohmigen Kopfhörern rausholen kann, was drinsteckt.

Schaltet man den Moody am Lautstärkeregler in den Stand-By-Betrieb, verbraucht er weniger als 0,5 Watt. Will man ihn ganz vom Stromnetz trennen, sollte man den Ein-/Ausschalter an der Rückseite des Subwoofers verwenden.

Fazit

Wavemaster Moody in der zweiten Generation unterscheidet sich nicht wesentlich von dem der ersten. Klang und Leistung sind für den Preis nach wie vor beeindruckend, hinzugekommen sind einige Detailverbesserungen.

Das 2.1 Soundsystem Wavemaster Moody kostet laut unverbindlicher Preisempfehlung auf der Website 99,95 Euro , bei Amazon ist Moody bereits für rund 80 Euro zu haben.

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