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28.01.08

Vodafone Handy-PC-Client: Das Software-Handy

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Ab März können Besitzer einer D2-SIM-Karte auch ohne Handy im Vodafone-Mobilfunknetz telefonieren.


So groß war ein Mobiltelefon vor 15 Jahren - heute reicht auch Software, um ins Mobilfunknetz zu telefonieren (Bild: Vodafone)

Unterwegs ist ein Handy eine prima Sache. Zuhause oder im Büro muss man dagegen eine sichere Ecke finden, um das Ladegerät anzuschließen und auch darauf hoffen, dass man guten Empfang hat. Doch jetzt kann das Handy auch in Software simuliert werden, zumindest für Vodafone-Kunden:

 

PC-Clients sollen ähnlich Skype Voice over IP anbieten, doch unter der festen Kennung, die der Kunde im Vodafone-Netz hat. Damit erscheint er also bei seinen Gesprächspartnern unter der bekannten Handynummer und ist auch umgekehrt unter dieser am Computer erreichbar.

Auch SMS und Videotelefonie sollen möglich werden, wobei die einfache Internettelefonie mit anderen Vodafone-Kunden weltweit kostenlos ist, vom PC auf normale Telefone oder Handys gilt dagegen der bei Vodafone für das eigene Handy gewählte Tarif.

Bei Privatkunden heißt der neue Dienst Messenger PC, im Business-Bereich IP-Phone Pro. Ob er allerdings in Büros die firmeneigenen Firewall durchdringen kann, ist im Einzelfall festzustellen. Der Vodafone-Messenger kann sich auch mit den gängigen Messenger-Programmen von ICQ bis Yahoo-Messenger abgleichen und es kann auch gechattet werden. Dabei muss zwischen Handy oder PC nicht umgeschaltet werden, eingehende Anrufe klingeln an beiden Geräten, ebenso erscheinen SMS auf beiden Geräten. Das Senden von SMS ist vom PC aus natürlich komfortabler, die Preise bleiben allerdings gleich.

Ab März soll der neue Service verfügbar beziehungsweise die Software vom Kunden download- und installierbar sein. Ein netter Service, um auch dann erreichbar zu sein, wenn man sein Handy gerade nicht greifbar hat, für den Anrufer allerdings immer noch ein teures Vergnügen, außer er hat auch die Software installiert.

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