23.09.07

Virtuelle Schuhanprobe

MissIFA-Fraunhofer-Turnschuhe1-wdroth

Der Nachteil des Online-Einkaufs ist bislang bei Kleidung, dass man nicht weiß, wie sie später an einem aussehen wird. Erste Versuche, dies zu ändern, präsentierte das Fraunhofer-Institut im Technisch-Wissenschaftlichen Zentrum auf der IFA 2007.

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"Miss IFA" bei der virtuellen Turnschuhprobe (Bilder: W.D.Roth)

An dem von Adidas gesponsorten und deshalb auch mit den Turnschuhmodellen dieses Unternehmens gefütterten "virtuellen Spiegel" konnte ein potentieller Schuhkäufer nun also ausprobieren, wie die von ihm ins Auge gefassten Treter wohl an seinen Füßen aussehen würden.

 

"Miss IFA" tauschte bei einem Messerundgang deshalb ihren schicken Stöckelschuhen gegen bequeme Turnschuhe aus - allerdings wäre es ihr genau umgekehrt sicherlich lieber gewesen: in bequemen Turnschuhen über die Messe laufen und auf dem Display in schicken Stöckelschuhen erscheinen.

Während dieses System die Frage des optischen Erscheinens vor einem Fehlkauf klären kann, bleibt das eigentliche Problem über Versand bestellter Waren erhalten: Ob die Schuhe passen, weiß man erst, wenn sie tatsächlich physisch vorliegen...

 

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