09.06.13

Velokafi: Kaffee-Drive-In für Fahrradfahrer in Zürich

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Zürich macht mit einer Initiative mobil. Geplant ist, mehr Fahrradfahrer in die Stadt zu bringen, um die Straßen innerorts von den Autos zu entlasten. Die Radfahrer gibt es nun in verschiedenen Locations ein sogenanntes Velokafi - ein Ride-in-Cafe.

483675_347591995342119_874624368_n Mal schnell einen Kaffee trinken und nicht vom Rad müssen

Beim Velokafi handelt sich dabei genaugenommen um einen Fahrradständer mit integriertem Tisch, auf dem der Radfahrer seinen Kaffee und Kuchen abstellen kann oder gemütlich Zeitung liest. Während er an diesem Tisch sitzt, bleibt er auch weiterhin auf seinem Fahrrad sitzen. Damit es also auch wirklich gemütlich ist, sollte der Radfahrer einen bequemen Sattel haben.

Wie genau funktioniert das Konzept des Velokafi? "Anefahre, lüüte, käfele" - Man fährt mit dem Rad in den vorgegebenen Radständer und klingelt. Prompt kommt die Bedienung und nimmt die Bestellung auf. Fahrradfahrer sind so nicht mehr darauf angewiesen, einen Platz für ihr Rad zu suchen, dieses erst anzuketten und dann ins Café zu gehen.

Die Idee ist witzig. Ich persönlich würde allerdings die wenigen Minuten der "Parkplatzsuche" auf mich nehmen, um dann in einem bequemen Sessel zu sitzen und dort meinen Kaffee zu genießen. Die Initiative, die Menschen aufs Fahrrad zu bewegen, ist jedoch begrüßenswert. Ganz davon abgesehen, dass Fahrradfahren auch gut für die eigene Gesundheit ist, profitieren Städte von weniger Lärm und Abgasen auf engstem Raum. Einigen deutschen Städten könnte das auch gut tun. Die Stadt Zürich verhandelt nun mit Partnercafés, die Velokafi für einige Wochen nutzen und vor ihr Geschäft stellen wollen.

(Fotos: Stadt Zürich)

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