01.09.14

Useless Can: Die sinnlose Dose, die nichts Besonderes kann

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Diese Dose sieht aus wie eine Dose. Und sie hat nur eine mehr oder weniger sinnlose Funktion, die für Staunen und Kopfschütteln sorgt. Trotzdem hat das gewitzte Crowdfunding-Projekt schon einige Unterstützer gefunden.

 

Wenn wir hier auf neuerdings.com von Produkten berichten, dann haben die alle mindestens einen Sinn. Angefangen von mit Technik vollgestopften Smartphones über Haushaltsgeräte, die unser Leben erleichtern, bis hin zu den neuesten Trends wie Smartwatches.

Viele innovative Ideen finden wir auf Crowdfunding-Plattformen wie Indiegogo oder Kickstarter. Diese Webseiten sind ein Sammelbecken von grandiosen Ideen, sowie ein Tummelplatz für kuriose Projekte mit weniger Hirnschmalz dahinter. Und man stößt dort auch auf Konzepte wie die der „Usesless Can“.

Die „Useless Can“ gehört eindeutig in die Kategorie Fun und Schwachfug. Denn diese Dose kann ... nichts. Wie es der Name eben besagt. Sie ist total „useless“. Wobei – das stimmt nicht ganz.

Eine Funktion, mehr nicht

Bei der „Useless Can“ handelt es sich um eine Dose, die optisch an alte Suppendosen erinnert. So wie in Andy Warhols berühmten Werk mit den „Campell’s Soup Cans“. Und dann wäre da noch der Schalter auf der Oberseite. Betätigt man ihn, fährt ein kleiner Metallarm aus der Dose und drückt den Schalter auf die Ausgangsposition. Fertig. Mehr geht hier nicht.

Die „Useless Can“ besitzt also nur ein Feature: Einen Schalter, der sich selbst wieder ausschaltet. Sinnlos? Ja, durchaus. Deswegen handelt es sich bei diesem Produkt ganz klar um (O-Ton) „the highest quality useless machine in the world“. Die soll „adorable, easy to use and amazingly useless“ sein. Diese Mission ist definitiv gelungen!

Die Idee kennen wir natürlich schon: Man denke da an die Mystery Box, die wir 2011 schon vorgestellt haben. Oder auch die mit Lego Mindstorms gebastelte „unnütze Maschine“.

Kann man damit wirklich nichts anstellen?

Doch man kann noch mehr mit der Dose anfangen, als nur den Schalter zu drücken. Denn um den benutzen zu können, muss die Dose mit ihrer Mechanik zuerst zusammengebaut werden. Die Erfinder liefern den Interessenten nämlich nur die Einzelteile. Der Do-It-Yourself-Bastler wird somit gefordert. Am Ende beschäftigt man sich also doch viel länger mit der „Useless Can“ als man anfangs denken mag.

Zudem hat man irgendwie seinen Spaß damit. Zumindest für kurze Zeit. Und das verwunderte Gesicht von Freunden, die sich mit der neuen Errungenschaft beschäftigen, um den Sinn zu entdecken – das ist ja auch was wert.

Wer also nun von der Idee der „Useless Can“ angefixt wurde, der sollte dem Projekt sein Geld geben. Denn nur wenn auf Kickstarter bis zum 25. September umgerechnet 10.500 Euro zusammen kommen, startet die Massenproduktion.

Für umgerechnet rund 39 Euro inklusive Versand ist man bereits dabei.

Mehr Informationen zur "Useless Can" gibt es auch auf der offiziellen Webseite und der Kickstarter-Projektseite.

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