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03.07.07

Trinkflasche 2.0: Camelbak Bottle

Bild Camelbak-Bottle-Blau

Der Markt für Trinkflaschen war bisher wenig aufregend. Bis Camelbak einstieg und gleich einen Volltreffer landete.

 

Bild  Camelbak-Bottle-Blau

 

Die Sportler unter den Lesern (Mountain-Biker, Langstreckenläufer) kennen Camelbak wahrscheinlich als Erfinder des Trinkrucksacks, welcher der Firma auch den Namen gab. In diesem Rucksack befindet sich Kunststoffblase, aus der man über einen biegsamen Schlauch trinkt. Damit nichts tropft ist der Schlauch am Ende mit einem Silikonventil verschlossen, dass sich öffnet, wenn man darauf beißt.

Weil aber nicht jeder mit einer Kunststoffblase auf dem Rücken herumlaufen will, hat Camelbak die Kernelemente des Produkts, bequeme Handhabung und Beißverschluss übernommen und in einer Flasche eingesetzt. Und weil die Flaschen auch noch umwerfend gut aussehen, haben haben wir sofort eine gekauft und ausführlich getestet.

 

Um es vorweg zu nehmen: Die Familie des Autors ist mittlerweile im Besitz von vier dieser Flaschen. Eine große (0,7 l.) steht auf dem Schreibtisch, eine kleine Flasche (0,5 l.) steckt in der Kuriertasche, zwei weitere kleine Flaschen (beide rosa) verwenden Ehefrau und Tochter.

Schicker als Sigg


Bei universellen Wasserflaschen für Erwachsene und Kinder waren in Europa bislang vor allem die Aluflaschen von Sigg verbreitet.

Auch in unserem Haushalt gab es die eine oder andere. Jetzt nicht mehr.

Meine erste Flasche war eine 0,7 Liter-Flasche in rot. Gegen den Protest meiner Frau gab ich 17 Euro für eine angeblich überflüssige Trinkflasche aus, die noch dazu einen seltsamen Verschluss besaß, auf den man draufbeißen musste. Aber ich kannte die Trinkrucksäcke aus meiner Mountain-Bike-Vergangenheit und dachte, eine Flasche mit Beißverschluss könnte vielleicht ganz praktisch sein. Und ich wollte mir etwas Schönes gönnen.

Seltsames Trinkgefühl


In den Tagen darauf stand die Flasche bei mir auf dem Schreibtisch und sah sehr gut aus. Ich probierte immer wieder das Trinken. Es war wie Cola bei Burger King. Man nimmt den Becher und schlürft mit dem Strohalm, bis er lehr ist.

Die Flasche hat nämlich einen dicken Trinkstab, der bis zum Boden reicht. Über diesen Kanal trinkt man ganz einfach, ohne die Flasche anheben zu müssen. Das gab es bei sportlichen Flaschen noch nie.

Ich stellte mich sogar vor den Spiegel, um zu sehen, ob ich nicht zu blöd aussah, wie ich da an meiner Flasche nuckelte.

Meine Frau zu fragen, machte keinen Sinn, da sie nur ausweichend antwortete.

Mir ist es dann aber egal gewesen und mittlerweile denke ich, dass es einfach Gewohnheitssache ist.

Outdoorfähig und dicht


Beim nächsten Wanderausflug fragten die großen Mitwanderer nach den Outdoorqualitäten und die kleinen wollten alle mal ausprobieren, wie fest man auf den Verschluss beißen muss, um was herauszubekommen. Da macht sogar Wasser trinken plötzlich Spaß. Solange man keine zu stark sprudelnden Flüssigkeiten einfüllt, bleibt der Inhalt des Rucksacks trocken. Der Verschluss geht auch nicht von alleine auf. Fällt die Flasche mal runter, bekommt sie vielleicht eine Schramme, bleibt aber sonst heil.

Besser als erwartet

Ich hab’ die erste Flasche ja wegen der Farbe gekauft. Aber mit der Zeit fielen mir noch mehr Vorteile auf.

 

  • sehr einfach zu Benutzen: Öffnen und Schließen mit einer Hand
  • beinahe unzerbrechlich, weil aus Polycarbonat
  • Trinken, wie mit einem Strohalm, ohne die Flasche über Kopf halten zu müssen
  • die riesige Öffnung erlaubt das Einfüllen von Eiswürfeln und erleichtert die Reinigung
  • alle Teile sind spülmaschinenfest
  • Die 0,5-Liter-Flasche passt in den Cup-Holder aller Autos, die wir gefahren haben, und in die Seitentasche vieler Umhängetaschen und Rucksäcke
  • Die Flaschen sehen unwahrscheinlich gut aus

    Von mir deshalb eine 1A-Kaufempfehlung.

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