11.06.14

Trikelet: Niederländer zeigen „kleinstes Falt-Elektrofahrzeug der Welt“

Fahrbereites Trikelet

„Trikelet“ ist bei weitem nicht der erste Falt-Elektroroller, den wir hier vorstellen, aber seine Macher aus den Niederlanden haben einige sehr schlaue Ideen darin verarbeitet. Sie hoffen nun auf genug Interesse, um die funktionsfähigen Prototypen weiterentwickeln zu können.

 

Als „das kleinste Falt-Elektrofahrzeug der Welt“ beschreiben die Macher ihr Trikelet. Und damit könnten sie sogar recht haben: Immerhin unterbieten sie damit Urb-E, der diesen Titel bislang für sich beansprucht hatte. Zum Vergleich: Urb-E misst nach offiziellen Angaben zusammengeklappt 40 x 40 x 91 cm. Trikelet soll dagegen nur 29 x 32 x 57 cm messen. Ein Detail finde ich dabei am Trikelet besonders schlau: Zusammengefaltet befinden sich die potenziell nassen oder verdreckten Räder innen, so dass man das paketgroße Fahrzeug zum Beispiel bedenkenlos in der Gepäckablage eines Zuges ablegen können soll. Das folgende Video zeigt Prototypen in voller Fahrt und demonstriert auch den Klappmechanismus:

www.youtube.com/watch

Durch seine drei Räder sollte sich Trikelet stabil und problemlos fahren lassen. Es ist sogar ein Platz vorhanden, um z.B. eine Tasche abzustellen. Im Vergleich zum Urb-E gefällt mir persönlich die Position des Fahrers besser: Beim Trikelet steht man einfach aufrecht wie bei einem Scooter während man auf dem Urb-E etwas ungelenk sitzt. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

Am Zielort angekommen, kann man das Trikelet ins Format eines kleinen Trolleykoffers zusammenfalten und hinter sich herziehen oder sogar noch weiter verkleinern und unter einem Sitz verstauen. Mit 12 kg Gewicht ist er dabei leicht genug. Der Faltmechanismus ist zwar nicht gerade im Handumdrehen bedient, aber mit ein bisschen Übung wird das wohl hinzubekommen sein.

Die Motoren der Prototypen leisten zwischen 500 und 700 W. Die Reichweite liegt bei etwa 15 km und man kann eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h erzielen. Alles in allem ist Trikelet für kurze Strecken beispielsweise auf dem täglichen Weg zur Arbeit gedacht. Die Macher haben eine Liste von möglichen Anwendungsfeldern auf der Website veröffentlicht.

Leider kann man Trikelet bislang weder kaufen noch vorbestellen. Das Team hofft aber auf möglichst zahlreiche Interessenten, die sich (unverbindlich) per Kontaktformular melden . Das soll die Chancen erhöhen, das Trikelet bauen zu können. Vor einem möglichen Produktionsstart wird es noch mindestens einen weiteren Prototypen sowie eine Kleinserie geben.

Schlucken werden manche beim erwarteten Preis: Zwischen 1.000 und 1.500 Euro werden veranschlagt.

Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Website . Gefunden haben wir das Trikelet bei Gizmag.

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