29.04.12

TrekStor E-Book-Reader Pyrus: Runter mit dem Preis, raus mit dem WLAN

Trekstor Pyrus (Bild: Trekstor)

Trekstor versucht sich mit einem E-Book-Reader, der die Konkurrenz unterbietet und bis auf WLAN nichts vermissen lässt.

Seitdem es das Internet gibt, wird wahrscheinlich mehr gelesen denn je. Trotz vieler Flash-Filmchen, Video-Portalen und Online-Games besteht das Meiste im Internet noch immer aus Buchstaben. Lesen ist also "in". Mit E-Book-Readern verhält es sich noch etwas zwiespältig - Tablets können das ja nebenbei. Trekstor sieht seine Chance gekommen und versucht sich mit dem E-Book-Reader "Pyrus" im Markt der digitalen Bücher.

Auch ich muss manchmal kurz innehalten, wenn ich von E-Book-Readern spreche, denn es gibt ja noch andere Technologien außer E-Ink: "Digital Ink" beispielsweise. Die kommt beim neuen Herausforderer zum Einsatz.Wie das iPad bei Tablets, so müssen sich die Neuankömmlinge mit dem Amazon Kindle vergleichen lassen. Und da schneidet der Pyrus nicht ganz so vollmundig ab, wie ihn das Marketing beschreibt: Er sei "ein echtes Leichtgewicht" mit 216 g (Kindle 170 g). Aber auch bei den Abmessungen liegt er knapp über der Messlatte (167 x 123,5 mm x 9 mm versus Kindle: 166 x 114 x 8,7 mm).

Ob der Trekstor Pyrus diese Größe benötigt, um mit 4 GB Speicher doppelt so viel wie der Kindle unterzubringen, darf bezweifelt werden. An der Auflösung kann es nicht liegen, denn die ist mit 800 x 600 px gleich. Und dem WLAN ebenfalls nicht, denn das fehlt. Im Vergleich zum Kindle spart man sich 30 Euro. Dass man hier einen Pyrrhussieg erringt, Geld spart und am Ende drauflegt, suggeriert nur der Name, denn von den Daten her könnte es sich um ein echtes Schnäppchen handeln. Ein Test wird dies bald ans Tageslicht bringen.

Via Trekstor .

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