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06.10.15

Towell: Die pfiffige Sporthandtuch-Erfindung aus Hamburg

Towell (Bild: slfmade)

Gute Ideen kommen nur aus dem Silicon Valley oder zumindest aus den USA? Nein, das ist definitiv nur ein Klischee. Eines, das erneut von einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne aus Deutschland widerlegt wurde.

Towell (Bild: slfmade) Towell (Bild: slfmade)

Wer Joggen oder ins Fitness-Studio geht, benötigt es: ein Handtuch. Eine Stück Stoff, bei dem man denkt, das sei zu Ende gedacht. Mitnichten! Ein paar Hamburger haben mit "Towell" ein Sporthandtuch entwickelt, dass ein paar nützliche Goodies bietet.

Dreh- und Angelpunkt ist der Magnetclip, mit dem man das Handtuch an metallische Objekte - zum Beispiel an Trainingsgeräte - befestigt. So kann man es entweder beim sportlichen Einsatz besser fixieren oder einfach mal schnell aufhängen. Oder man rollt das Handtuch so zusammen, dass es wie ein Schal um den Hals gelegt wird.

Finanziert durch die Crowd

Andererseits bietet Towell ein integriertes Fach mit Reißverschluss, das sich zum Verstauen von Schlüssel oder Geldkarten eignet. Ebenfalls praktisch: Durch seinen speziellen Schnitt kann die Erfindung "made in Germany" über Sitzbänke gezogen werden. Zudem bietet das das durchdachte Sporthandtuch noch einen zweiten Haken, womit es sich zum Trocknen gut an einer Wäscheleine anbringen lässt.

Um Towell in Serie zu produzieren, benötigten die Hamburger Produktdesigner eine Starthilfe von 10.000 Euro. Kein Problem: Über Crowdfunding kamen am Ende 18.000 Euro zusammen.

Aufgrund des großen Erfolgs haben sich die Initiatoren entschlossen, noch ein paar Extra-Handtücher zu produzieren. Auf der offiziellen Homepage gettowell.com kann man sich ein solches Exemplar sichern.

Der Preis der Towell-Nachlieferungen wird zwar nicht kommuniziert, er dürfte wohl wie bei Kickstarter bei um die 30 Euro liegen.

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