01.04.14

Monatsbilanz: Die 10 meistgeklickten Gadgets im März 2014

Foto: kallejipp / photocase.com

Der März war ein verrückter Monat: Wir hatten es gleich mit mehreren Fakes zu tun, aber was die Leserinnen und Leser der Seite noch mehr interessierte, waren alternative Fortbewegungsmittel. Ein "Gadget" fiel dabei in beide Kategorien: das Hoverboard. Hier unsere Top 10 für März 2014!

 

Fakes, Falschmeldungen und Gerüchte gehören zur Techszene dazu, ob man das mag oder nicht. Manch einer erlaubt sich schlichtweg einen Scherz, in anderen Fällen ist es eine Satire oder ein Kunstprojekt und manchmal will sich schlichtweg jemand ins Gespräch bringen. Das Hoverboard war diesen Monat das prominenteste Beispiel, der Tischtennis spielende Industrieroboter ein anderes.

Was die Leserinnen und Leser von neuerdings.com aber darüber hinaus brennend interessiert: Wie kommt man möglichst elegant, preisgünstig und idealerweise auch noch umweltschonend von A nach B?

Alles das und mehr in unseren Top 10 für März 2014:

1. Commute Case

 

Der „rasende Aktenkoffer“ Commute Case hat sich mit Abstand den ersten Platz geholt. Die Idee ist allerdings auch sehr „abgefahren“, wenn dieses Wortspiel einmal erlaubt ist und sie erinnert zugleich an die Transformer: Was auf den ersten Blick wie ein Aktenkoffer mit einem eigenartigen Design aussieht, lässt sich per Knopfdruck in ein einfaches Elektrogefährt verwandeln. Aber ein wenig Skepsis ist schon angebracht. So gibt es kein einziges Video oder auch nur Foto, das das Commute Case in Bewegung zeigt. Tatsächlich besteht das Pressematerial allein aus Renderings und sehr schlechten Photoshop-Arbeiten. Man will niemandem etwas unterstellen, aber ich persönlich würde sicherlich zum jetzigen Zeitpunkt nicht über 2.000 Euro auf die virtuelle Ladentheke legen.

2. GiBike

 

Weniger verrückt als das Commute Case, aber dennoch ein futuristisch-neuartiger Entwurf ist das faltbare E-Bike GiBike. Mit nur einem Handgriff soll es sich kompakt zusammenfalten lassen und trotzdem sieht es zumindest auf den Pressefotos sehr schick aus. Wie praktisch es ohne Schutzbleche im Alltag ist, ist allerdings eine andere Frage. Zumal es durch dieses und andere Details in dieser Form nicht für den deutschen Markt zulässig ist, wie Leser Oliver Fromme in seinem Kommentar richtig anmerkt. Das ist ein Problem, das wir bei vielen Entwürfen sehen: Sofern sie aus den USA kommen, wird an die Besonderheiten unserer Märkte nicht immer gedacht. Im April soll das GiBike via Kickstarter angeboten werden. Und dann erfahren wir noch ein entscheidendes Detail: den Preis.

3. Kolelina Halfbike

 

„Halbes Fahrrad, voller Spaß“ hatte Frank Müller zum Kolelina Halfbike getitelt und das trifft es perfekt. Es ist sehr viel mehr Spaßgefährt als eine ernstzunehmende Alternative zu anderen Verkehrsmitteln. Obwohl, wer weiß: Manch einer würde mit diesem „halben Fahrrad“ vielleicht viel besser gelaunt im Büro ankommen... Am besten schaut ihr euch die Videos an, die Frank in seinem Artikel eingebettet hat.

4. Huvr Board

 

Es ist nicht das erste Mal, dass das Hoverboard aus „Zurück in die Zukunft“ bei uns auftaucht. Da gab es bereits voriges Jahr ein Hoverboard-Indiegogo-Projekt. In diesem neuen Fall aber wollte man uns glauben machen, das „Huvr Board“ funktioniere bereits. Ende des Jahres sollte es demnach auf den Markt kommen. Die Videos dazu waren hübsch gemacht und mit einigen prominenten Namen besetzt, wie ihr in meinem Beitrag sehen könnt. Aber letztlich war es alles doch nur ein Scherz der Seite „Funny or Die“. Schade...

5. Tempel

 

Kein Fake, aber auch kein reales Produkt: Das ist „Tempel“ des schwedischen Designers Love Hultén. Ich bin persönlich sehr begeistert von den vielen schönen Ideen, die er hat und vielen Leserinnen und Lesern von neuerdings.com geht es offensichtlich ebenso. Diesmal ist es eine Werkbank ganz im Stil des 19. Jahrhunderts, aber erweitert um High-Tech von heute. Besonders sehenswert sind dabei vielen liebevollen Details. Falls noch nicht geschehen, solltet ihr euch das unbedingt ansehen.

6. Pono

 

Nach langer Vorbereitung bringt Neill Young nun seinen Musikplayer „Pono“ heraus und er zielt ganz und gar auf Hi-Fi-Enthusiasten und Klang-Feinschmecker. Ein bis dato ungekanntes Sounderlebnis wird versprochen. Dabei gibt es nicht nur das Gerät im Toblerone-Design, sondern zugleich einen passenden Store mit digitaler Musik in verlustfreien Formaten. Das Kickstarter-Projekt dazu ist überaus erfolgreich: Die erhofften 800.000 US-Dollar sind längst eingespielt, inzwischen hat die Summe gar 5 Millionen Dollar überschritten und noch sind knapp zwei Wochen Zeit. Ich persönlich bin allerdings eher auf der Seite von neuerdings.com-Leser Dennis Bajer, der die versprochene Klangverbesserung kritisch sieht.

7. Emo Feddz

 

Und noch ein Gefährt mit Strom-Antrieb: Das Emo Feddz ist ein Elektro-Roller, der zugleich Platz für einige wichtige Dinge bietet, die man gerade mitnehmen. Und im Gegensatz zu manchen anderen ist der Emo Feddz weder eine Designstudie noch ein Crowdfunding-Projekt, sondern ein tatsächlich erhältliches Produkt. Dass man für das gute Stück allerdings bis zu 7.000 Euro auf den Tisch legen soll, stößt so manchem sauer auf, wie man in den Kommentaren unter meinem Artikel sehen kann.

8. King Jim Neutral Box

 

Die King Jim Neutral Box ist nicht wirklich ein Gadget und man kann sich sogar darüber streiten, ob es überhaupt ein Produkt ist. Am Ende ist es nicht mehr als ein Karton, den man mit einer laufenden Nummer versieht und ein Foto seiner Inhalte in einer App abspeichert. Die Idee: Auf diese Weise findet man im Fall der Fälle schneller heraus, wo man eigentlich was einsortiert hat. Wozu man deshalb allerdings spezielle Kartons kaufen sollte und eine eigene App braucht, sei mal dahingestellt. Einige weitere Anmerkungen und Ideen zu diesem Ablagesystem findet ihr in den Kommentaren unter Jürgens Beitrag.

9. City Bike Leaos

 

Das City Bike Leaos ist ebenso wie das Emo Feddz tatsächlich erhältlich und mit bis zu knapp 6.000 Euro ebenfalls kein Schnäppchen. Mit seinem schicken Design und einem Rahmen aus Carbon will es seine Kunden überzeugen. Die Italiener haben auch an praktische Details wie Schutzbleche gedacht. Zudem gibt es das Leaos in zwei Varianten mit bis zu 25 km/h oder 40 km/h Spitzengeschwindigkeit.

10. Otterbox Commuter Series Wallet

 

Und manchmal schaffen es auch ganz unspektakuläre Produkte in die Top 10, die offensichtlich für viele einen praktischen Nutzen haben: Das Otterbox Commuter Series Wallet ist so ein Beispiel. In den schier endlosen Weiten der Smartphone-Case-Galaxie ist es ein Vertreter der Geldbörsen-Hüllen, die nicht nur das Telefon schützen wollen, sondern auch noch die wichtigsten Plastikkarten und etwas Bargeld aufnehmen können.

Das also sind unsere meistabgerufenen Artikel des Monats. Natürlich ist diese Liste genauso “richtig” oder “falsch” wie jede andere. Deshalb: Falls ihr ein Gadget hier vermisst, das euch im FebMärzruar begeistert hat, dann immer her damit in den Kommentaren! :)

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