16.04.14

TinkerBots: Roboter-Bastelsets nicht nur für Kinder

Sich bewegende, interaktive und steuerbare Roboter lassen sich mit TinkerBots bauen.

Als „lebendes Lego“ werden die TinkerBots bisweilen bezeichnet und das trifft es schon ganz gut: Aus einer Vielzahl an Bauteilen kann man sich hier seinen sich bewegenden und interaktiven Roboter zusammensetzen. Das soll Kindern spielerisch Einblicke in Technik geben, wird aber sicher zugleich so manche Eltern begeistern.

 

Das Berliner Startup TinkerBots wollte auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo mindestens 100.000 US-Dollar einsammeln und hat dieses Ziel innerhalb der ersten Woche bereits erreicht. Ihre Idee eines modularen Roboter-Sets kommt also offenbar gut an. Ein Grund ist vielleicht, dass sie sich zum Ziel gesetzt haben, dass auch schon fünfjährige Kinder etwas damit anfangen können. Denn Programmieren ist zwar möglich, aber nicht notwendig.

Das folgende Video stellt das Projekt vor:

vimeo.com/91590326

Im Prinzip können sich Kinder damit also ihre eigenen Spielzeuge basteln und der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Es geht somit nicht um ein einziges Robotermodell, wie man es beispielsweise mit dem gerade vorgestellten GoPiGo bauen kann. Stattdessen soll man die diversen Bauteile ganz nach eigenem Gusto kombinieren können. Und wer will, kann sein Modell sogar noch mit Lego-Bausteinen verfeinern.

Das zentrale „Power Brain“-Modul ist dabei zu Arduino kompatibel, was u.a. für Schulen und Maker spannend sein dürfte. Darüber kann man seine Modelle also auch programmieren. Andere wiederum lassen sich per App fernsteuern. Und im einfachsten Fall kann man seinem Roboter die gewünschten Bewegungen beibringen: Im Lernmodus führt man aus, was der Roboter tun soll, der es dann in der Folge wiederholt.

Zahlreiche Module, weitere geplant

 

Neben dem Power Brain gehören weitere Module zu den angebotenen Sets. Darunter finden sich beispielsweise welche, die als Gelenke dienen oder auch solche, die mit Sensoren ausgestattet sind. Weitere zum Beispiel mit Solarpanelen oder mit Kurbeln zur Stromerzeugung sind angekündigt. Mit den ebenfalls geplanten Rotormodulen wiederum könnte man sich seine eigene, funktionsfähige Drohne bauen.

Ganz billig ist der Bastelspaß allerdings nicht: Bei umgerechnet rund 145 Euro inklusive Versand und Steuern geht es los und reicht je nach Set bis zu 440 Euro.

Weitere Informationen findet ihr auf der Projektseite der TinkerBots auf Indiegogo. Unterhalb des englischen Beschreibungstextes findet sich auch einer auf Deutsch.

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