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18.12.14

The Slit: Ein iPhone 6 Case für 2.000 Euro

The Slit (Bild: Squair)

Schick, stabil und nicht gerade günstig: Die Zielgruppe für diesen Smartphone-Schutz der Manufaktur Squair dürfte klein und erlaucht sein.

The Slit (Bild: Squair) The Slit (Bild: Squair)

Wer “The Slit” zum ersten Mal sieht, könnte meinen, dieses Handycase sei kaputt. Denn die Hülle besteht – wie es der englische Namen besagt – aus lauter Schlitzen, anstatt aus einer Gussform. Das ist ungewöhnlich. Und so gewollt. Denn laut dem Hersteller Squair soll man so noch einen Blick auf das schicke Design des iPhone 6 erhalten können.

Trotz der Schlitze kann das Case aus japanischer Fertigung das Apple-Smartphone anscheinend bestens schützen. Dafür sorgt das verarbeitete Extra Super Duraluminium A7075. Das ist eine besonders feste und harte Form des Aluminiums. Trotzdem wiegt der Body nur 32 Gramm.

Um das iPhone 6 in die starre Hülle zu bringen, schiebt man das iPhone in den längeren Teil des Schutzes und klickt danach den unteren Teil darauf. Schrauben oder dergleichen findet man hier nicht. Stattdessen sind alle iPhone-typischen Knöpfe, beispielsweise den Lautstärkeregler, integriert. Für das Kamera-Objektiv, den Blitz sowie den unteren und oberen Anschlüssen (Lightning, Kopfhörer, etc.) sind entsprechende Aussparungen vorgesehen.

Stolzer Preis

„The Slit“ ist in drei Farben erhältlich: Schwarz, Gold und Silber. Die edle Verarbeitung verbunden mit dem ungewöhnlichen Design – das hat natürlich seinen Preis: 2.000 US-Dollar (zzgl. Steuern) verlangt Squair im amerikanischen Amazon-Shop. In Deutschland liegt der Preis bei 2.000 Euro, plus drei Euro Versandkosten.

Günstig ist etwas anderes. Mit dem gesalzenen Preis reiht sich Squaires Hülle in die Riege der exklusiven iPhone-Hüllen ein und steht so beispielsweise auf einer Stufe mit dem „Titanium Gresso“. Für den 08/15-User mag das vielleicht unverständlich sein, aber für gut betuchte Apple-Fans ist ein Schutz ihres Smartphones, der zirka das Dreifache des eigentlichen Handys kostet, sicherlich eine Überlegung wert.

Noch nicht überzeugt? Dann kann vielleicht der offizielle Produkttext mit seinen schwulstigen Formulierungen etwas nachhelfen. Hier wird unter anderem das Design als Reminiszenz an perfekte Architektur gesehen, ohne irgendeine Spur des Imperfekten. Dank des unbegrenzten Potentials der japanischen Manufaktur konnte etwas geschaffen werden, das es noch nie zuvor gab. Nun ja… lang lebe die PR-Übertreibung.

Da die offizielle Webseite über keinen Online-Shop verfügt, kann - wer über das nötige Kleingeld verfügt - The Slit“ bei Amazon bestellt werden.

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