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28.03.14

Neues Testgerät eingetroffen: Parrot Flower Power - Smarte Überwachung für Grünpflanzen

Flower Power

Die schönsten Gadgets sind doch die, auf die man wirklich ernsthaft gespannt ist, oder? Die Neugierde auf das Parrot Flower Power war groß, denn dieses Gerät macht Pflanzen in den eigenen vier Wänden „smart“. Wir werden den Wireless Plant Monitor die nächsten Wochen testen.

 

Spätestens nach dem ersten Anschauen des Parrot Flower Power ist das Interesse geweckt. Die Verpackung ist wirklich herrlich witzig - in dem Plastikblumentopf steckt der kabellose Pflanzensensor, der sogar untalentierte Städter in Hobbygärtner mit einem grünen Daumen verwandeln möchte. Vorausgesetzt, man besitzt ein iOS-Gerät neueren Datums - also ein iPhone ab dem 4S, ein iPad mit Retina-Display, ein iPod Touch ab der 4. Generation oder ein iPad Mini. Android? Windows Phone? Sorry, aktuell gibt’s keine Unterstützung.

 

Was zum...?

Wozu soll der Pflanzensensor gut sein? Das will ich die nächsten Wochen herausfinden. In erster Linie möchte ich wissen: Lohnt sich die Anschaffung des 50 Euro teuren Zubehörs? Und sind viele solcher Flower Power sinnvoll, wenn ich mehrere Pflänzchen daheim stehen habe, die mir am Herzen liegen? Muss ich womöglich meine Wohnung umräumen, weil meine Gewächse mehr Licht verlangen? Und wie präzise sind die Forderungen nach Dünger und Wasser? Heißt es „Game Over“ in der dazugehörigen Garten-App, wenn ich versage? Es stellen sich mir viele Fragen, auf deren Beantwortung ich hoffe.

Erster Eindruck

Allein das Auspacken des Sensors schmerzt ein wenig, so hübsch ist die Packung. Aber was muss, das muss. Also schnell Batterie eingelegt und eine favorisierte Blume ausgewählt. Der erste Aspekt, der auffällt: Bei kleinen Blumentöpfen dürfte der Platz für Flower Power fehlen, schließlich ist die Technik über 15 cm lang und muss komplett in den Boden gesteckt werden. Auch sollte das Gerät nicht durch Blätter verdeckt sein, was die Ergebnisse gerade bei Temperatur und Lichtintensität verfälschen dürfte. Die iOS-App ist schnell eingerichtet und stellt Nutzer schon vor ein Problem: Was habe ich mir da eigentlich für Grünzeug in die heimischen vier Wände geholt? Wer seine Pflanzen nicht kennt, muss in dem Archiv suchen, was eine anstrengende Angelegen werden könnte. Oder man hat (wie ich) einen Gärtner in der Familie...

 

Aber das Vorbereiten der ersten Pflanze geht einfach und schnell, das Aufbauen der Bluetooth-4.0-Verbindung ist unproblematisch. Ergebnisse wie Temperatur und Bodenfeuchtigkeit werden prompt dargestellt. Wie’s weitergeht? Das zeigen die nächsten Tage. Der frühe Eindruck ist bisher kein schlechter.

Wer Fragen hat - ich freue mich über Kommentare und Anregungen, die ich gerne in meinen Test einfließen lasse. Was wäre euch zum Beispiel bei einem solchen Gerät wichtig? Weitere Details gibt es auf der offiziellen Webseite.

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