26.09.09

Test The Singularity: Rechenkünste gefordert

Singularity - Uhr

Die außergewöhnliche "Singularity" Uhr berichtet über die Uhrzeit nur dann, wenn man schnell rechnen kann.

Vor vier Wochen bin ich bei Chinavasion über die "Singularity" Uhr gestolpert und habe darüber berichtet. Die Uhr ist mittlerweile schon ein paar Wochen da und ziert mein Handgelenk. Sie hat meine Fähigkeiten in Sachen Kopfrechnen weit nach vorne gebracht und sorgt immer mal wieder dafür, dass man angesprochen wird. Aber nervt sie nach ein paar Tagen? Wie ist die Qualität? Und wie lange braucht Chinavasion, um die Ware zuzustellen? Antworten im Test:

 

Der Bestellvorgang bei Chinavasion ist denkbar einfach. Ware auswählen, einmal die Kundendaten hinterlegen, dann per Kreditkarte oder Paypal bezahlen. Das gesamte System ist transparent und gut durchdacht. Man erhält auch sofort eine Bestellbestätigung. Kurze Zeit später folgt eine Mail mit dem Titel "Order Process" in der man eine "Order Number" bekommt und über diese den Bestellvorgang verfolgen kann. Auch auf Webseite kann die einzelnen Schritte nachvollziehen.

DHL hat ca. 4 bis 5 Tage benötigt, um das Paket zu mir nach Hause zu bringen. Zu den 28 Euro für die Uhr nebst Versand kamen dann auch etwas mehr als 5 Euro Einfuhrzoll. Es hält sich also im Rahmen.

Das Paket war klein und gut verpackt. Die Uhr selber steckte noch gepolstert in einer dünnen Blechhülle, dort fand ich auch die spärliche Betriebsanleitung. Die braucht man aber nur einmal, um die Uhrzeit und das Datum einzustellen. Die Uhr zeigte keine Kratzer oder Abdrücke, das Lederarmband war neu und dementsprechend steif. Die Uhr selber ist relativ dick, aber an einem Männerhandgelenk geht es durchaus.

Will man die Uhrzeit ablesen, drückt man einfach einen Knopf. Für 5 Sekunden erscheint dann die Zeit, die man sich aber selber zusammen rechnen muss:

Oben stehen die Zahlen "8, 4, 2, 1", was die Stunden sind. In der unteren Reihe stehen die Minuten und zwar als "32, 16, 8, 4, 2, 1". Wenn es 11:27 Uhr ist, leuchten also die Zahlen ""8, 2, 1" oben und "16, 8, 2, 1" unten. Die Zahlen tauchen nicht einfach auf, sondern es gibt eine kleine, blinkende Animation. Das hätte man sich dann schon sparen können. Die Uhr ist ungewöhnlich genug, da muss es nicht noch wild blinken, bevor man die Zeit lesen kann.

Qualitativ kann man nach knapp drei Wochen wenig sagen. Das Glas verkratzt nicht so schnell, auch wenn man mal irgendwo hängen bleibt, hat man nicht direkt einen Schaden an der Uhr. Die Uhr trägt sich sehr gut, weil sie leicht ist; sie ist, vor allem Abends, ein echter Hingucker. Wie lange die Batterien halten, muss man sehen. Verblüffend indes: Die Singularity-Uhr tendiert dazu, immer leicht vorzugehen.

Insgesamt gesehen: Für 30 Euro hat man eine spaßige Uhr, die die Zeit mal etwas anders anzeigt. Chinavasion hat sich zuverlässig gezeigt, der gesamte Bestell- und Liefervorgang war transparent und ging erstaunlich schnell über die Bühne.

 

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