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09.08.10

Logitech V470 BT-Mouse im Test: Minni Maus funkt

Logitech V470

Die Bluetooth-Maus Logitech V470 ist ein Klassiker bei den BT-Mäusen- Grund genug für einen Test.

Zu Beginn war Bluetooth ein echtes Kaufargument, und wenig später musste jedes Computer-Zubehör mit Bluetooth ausgestattet sein. Heute fragt keiner mehr danach, es gehört zur Standardausrüstung jeden guten Gerätes. Komisch nur, dass es so schwierig ist, eine Standard-Maus mit Bluetooth zu finden. Selbst der große, gutsortierte Elektromarkt an der Ecke bringt es auf 20:1 - Unmengen von 2,4 GHz-Dongle-Mäusen und eine Bluetooth-Maus. Aber wieso einen USB-Port freiwillig blockieren? Grund genug, sich die Logitech V470 ein mal genauer anzusehen.

Minni Maus

So wie für Mickey ist für den Notebook-Besitzer die Mini-Maus die unverzichtbare Partnerin. Jedenfalls in den Augen der Logitech-Deisgner, weshalb die Maus ungewöhnlich klein ausfällt. Sie bewahrt die gleiche Form und Höhe wie eine normale Logitech-Maus, während ihr Heck kürzer ist. Das macht sie einerseits recht kompakt, andererseits liegen die Finger nur bis zum Ansatz auf der Maus.

Der Haptik tut das keinen Abruch, die Maus fühlt sich stabil an. Allerdings steht das Batteriefach hinten ein wenig heraus und formt eine scharfe Kante - im Gebrauch stört sie glücklicherweise nicht.

Können ist Alles

Vom Mausspezialisten Nummer eins erwartet man kleine Annehmlichkeiten. Funktionen, welche die Konkurrenz nicht bieten kann. Und so spart der mechanische Einschalter den Batteriestrom beim versehentlichen Drücken von Tasten im Rucksack, und das Tilt-Wheel scrollt nicht nur hoch und runter, sondern auch links und rechts. Eine kleine LED leuchtet bei geringem Akkustand auf oder blinkt, wenn man die Maus koppeln muss. Im Arbeitsalltag bleibt sie aus.

Doch einen Standby-Modus konnte ich nicht erkennen, selbst nach einer Stunde Inaktivität flog der Mauszeiger sofort herum. Auch meine Hoffnung, mehrere PCs zu koppeln, wurde enttäuscht: Für jedes Gerät wird die alte Verbindung aufgelöst und eine neue eingerichtet. Das geht dafür flott von der Hand: Knöpfchen drücken, PC suchen lassen und schon sind Windows, Mac oder Linux verbunden.

Alles drin. Alles dran?

Die Blisterverpackung bringt alles um loslegen zu können: Die Set-Point Software (nicht zwingend notwendig zum Betrieb), zwei Mignon Batterien und einen unscheinbaren Transportsack.

Die Laserabtastung arbeitet makellos, doch leider ist die Maus zu kurz. Kinderhände wären optimal. Die Maustasten lassen sich gut klicken, das Mausrad dreht leicht und ist gut geschützt gegen versehentliches Links-Rechts-Scrollen. Aber es braucht enorm viel Kraft, um es herunterzudrücken. Bei ausgiebigem Tabbrowsing sollte man sich auf Muskelkater einstellen.

Deshalb kann man der Logitech V470 keine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen, trotz der guten Verarbeitung.

Volles Datenblatt bei Logitech. Die Logitech V470 gibt's für etwas mehr als 30 Euro.

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