03.01.14

t-bone SC440 ausprobiert: Niedrigpreisiges Einsteigermikro für Podcaster

20.12.13 - 3

Wer qualitativ höherwertigere Audiosequenzen aufnehmen will, kommt mit einem Headset-Mikrofon meist nicht weit. Mikrofone gibt es in allen Preisklassen, doch muss man wirklich viel Geld ausgeben, wenn man einen Podcast aufnehmen will?

Das fertige Setup mit Popschutz

Ich habe für meinen YouTube-Kanal ein Einsteiger-Kondensationsmikrofon angeschafft. Durch viele Empfehlungen wurde mir t-bone näher gelegt. Anfangs konnte ich mich aber für kein Modell entscheiden. Letztendlich griff ich dann zum günstigen Einsteigermodell SC440 im Podcast-Bundle. Dazu gibt es einen Popschutz, einen massiven Mikrofonständer, eine "Spinne" in der das Mikrofon sicher und gegen Bewegungen geschützt sitzt sowie ein Anschlusskabel.

Als Zubehör bekommt man ein Audioprogramm auf CD und ein Handbuch, mit dem man einen Einblick in die Welt des Audio-Recordings bekommt. Das Mikrofon wird per USB angeschlossen und braucht unter Windows keine separate Treiber-CD. Man schließt es einfach an, Windows installiert dann eigenständig die Treiber und man kann direkt loslegen.

Wenn man das Mikrofon einsetzt, sollte man darauf achten, dass die Schrift auf dem Mikrofon zum Sprecher hin zeigt, da das Mikro eine Nierencharakteristik hat. Das bedeutet, das es auf einer Seite sehr gut aufnimmt und die Töne seitlich und von hinten dagegen nicht. Damit kann man Umgebungsgeräusche minimieren und die Aufnahmequalität auch dann erhöhen, wenn man kein Aufnahmestudio besitzt.

Für 89 Euro ist das Podcast-Bundle ein Rundum-Sorglos-Paket, das auch bei kleinen Anschaffungskosten die Tonqualität signifikant verbessert. Ich habe ein kleines Vergleichsvideo aufgenommen, in dem es einen direkten Vergleich zu meinem eigentlich recht hochwertigen Headset von Plantronics durchgeführt habe.

www.youtube.com/watch

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