26.09.09

Symantec Norton Internet Security und Antivirus 2010: Schwarmwissen gegen Viren

Norton Internet Security 2010

Symantec stellt die neuesten Versionen seiner Antiviren-Programme vor, die neu Erkenntnisse der "Cloud" im Internet nutzen, um Bedrohungen zu erkennen.

Die Sicherheits-Software Norton Internet Security 2010 und Norton AntiVirus 2010 werwendet zusätzlich zu den bereits bekannten Methoden Signaturcheck und Analyse ein weiteres Verfahren zur Erkennung von Schädlingen in Code-Form: "Reputation".

Dafür identifiziert die Software gezielt bestimmte Merkmale wie das Alter der Datei, die digitale Signatur, die Verbreitung und die Quelle. Mithilfe "hoch entwickelter Algorithmen" entsteht so für jede Datei ein Profil und verpasst ihr so einen "guten" oder eben einen "schlechten" Ruf.

Da ein Programm sich im Internet schnell verbreitet und sich somit die Attribute ständig verändern, wird dieses Profil permanent aktualisiert (in Echtzeit). Das ist besonders wichtig, wenn ein Programm neu ist, eventuell schädlich, und von herkömmlichen Erkennungsverfahren so nicht erkannt werden kann. Laut Angaben von Symantec konnte bereits die Beta-Version von Norton 2010 Punkte sammeln: Das unabhängige Testlabor AV-Test.org bestätigte dieser Vorabversion eine sehr gute Leistung bei der Erkennung von "Zero Day-Schadcode", der von gängigen Standardverfahren kaum identifiziert würde.

Weitere Erkennungsmethoden wie SONAR 2 (eine verhaltensbasierte Erkennung) und ein neuer, noch leistungsfähigerer Spam-Filter (basierend auf der AntiSpam-Unternehmenslösung Symantec Brightmail) sorgen zusätzlich für verstärkte Sicherheit.

Die Geschwindigkeit und Systemleistung-schonenden Eigenschaften der 2009er Norton-Lösungen konnten zudem noch einmal deutlich verbessert werden - tatsächlich sind die Tage vorbei, wo man von Norton abraten musste, weil es das System verlangsamt, das kann ich aus eigener Erfahrung nach einer ersten Testinstallation bestätigen. Beide Lösungen zeigen dem Anwender, welche Programme und Vorfälle die Leistung des Computers gegebenenfalls verringert haben. Dazu klickt man auf einen Link innerhalb des Programms, und es zeigt an, welche Anwendungen dem Prozessor wie viel Rechenleistung abverlangen.

Norton Internet Security 2010 kostet rund 25 Euro, das Norton Internet Security 2010 gibt's um die 20 Euro. Norton Internet Security 2010 ist als Vollversion für einen Rechner für knapp 19 Euro erhältlich. Beide Produkte gibt es auch in Paketen mit 3 Lizenzen zu starken preisreduktionen (unter den gleichen Links zu finden). In Norton Internet Security 2010 ist die Reputationstechnologie übrigens noch nicht enthalten, das wird frühestens in Version 4.0 dieser Software der Fall sein, und die erscheint Anfang nächsten Jahres, sagt Symantec auf Nachfrage.

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