24.07.14

Swash: Waschmaschine, Trockner und Bügeleisen in einem

Swash, der Express-Reiniger (Bild: Whirlpool)

Wer bislang mit Waschen, Trocken und Bügeln die Zeit verbracht hat, kann sein Leben mit „Swash“ erleichtern. Die Erfindung von Whirlpool ist zwar eine gute Sache, aber nicht für schwere Flecken und zum Einsatz in einer mehrköpfigen Familie gedacht.

 

Diese Situationen kennt jeder: Man muss dringend auf einen Geschäftstermin, aber das schicke Hemd oder die Business-Bluse sind noch ungewaschen im Wäschekorb. Oder über Nacht gab es einen Temperatur-Sturz und der einzig verfügbare Pulli müffelt im Schrank vor sich hin. Was nun?

Im Normalfall müsste man entweder eine überstürzte Wasch-Aktion starten oder auf die gewünschten Kleidungsstücke verzichten. Das muss nicht sein. Zumindest wenn man über ein gut gefülltes Portemonnaie verfügt. Denn dann könnte man sich einen Helfer namens Swash zulegen.

Wäschereiniger als Lifestyle-Produkt

Bei Swash handelt es sich um ein 1,36 m hohes und 42 cm breites Gerät, das von Whirlpool in Zusammenarbeit mit Procter & Gamble (bekannt für „Ariel“, „Pampers“ und viele weitere Marken) entstand. Die Idee dahinter ist ganz pfiffig: In seine Halterung spannt man ein Kleidungsstück ein, legt eine spezielle Reinigungskapsel ein, schließt die Apparatur – und zehn Minuten später sieht das Hemd, das T-Shirt, die Bluse, das Sakko oder die Hose wie neu aus. Das verspricht zumindest der Werbeclip:

Dass Swash wirklich hält, was die Hersteller versprechen, bestätigt Keith Barry, Chefredakteur von Reviewed.com, in seinem Test-Artikel. Eine gute Nachricht.

Genauso gut ist, wie das Gerät funktioniert: Es benötigt nur einen Strom-Anschluß, kein Wasser. Somit kann es überall, wo Platz ist, aufgestellt werden. Auch im Schlafzimmer, wo es sich dank seines schicken Designs gut einfügt – sofern man schwarze oder weiße Möbel besitzt und keine Naturholz(-Imitat)-Kombination.

Gehobene Preise für recht wenig Leistung

Die Reinigung erfolgt über Hitze und die Reinigungskapseln, „Swash Pods“ genannt. Ein 12er-Pack davon kostet rund 5 Euro. „Swash“ selbst schlägt mit umgerechnet rund 370 Euro zu Buche. Die Preise sind also hinnehmbar. Zumal die Zielgruppe nicht die finanziell knappe Großfamilie, sondern eher gut betuchten Singles sein dürften.

Auch wenn Swash praktisch erscheint, darf man nicht die Schattenseiten vergessen: Der Express-Reiniger ist nur für ein Kleidungsstück auf einmal ausgelegt. Die Ergebnisse mögen zwar größtenteils in Ordnung sein, doch laut Engadget gehen schwere Flecken wie Spaghetti-Reste oder der Wein vom Vorabend damit nicht raus. Bei leichten Verunreinigungen wie beispielsweise Schweißflecken tut es aber seine Dienste.

Ein weiterer Wermutstropfen: Swash ist bislang nur in den US-amerikanischen Bloomingdales-Läden erhältlich. Wer sich aber trotzdem darüber informieren will, dem sei die offizielle Webseite unter www.swash.com empfohlen.

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