11.12.13

Superpedestrian Copenhagen Wheel: Hinterrad mit Elektromotor jetzt vorbestellen

Das Copenhagen Wheel eingebaut. Alle Fotos: Superpedestrian, Michael D. Spencer

Wer sein vorhandenes Rad zum E-Bike aufrüsten will, sollte sich einmal das "Copenhagen Wheel" von Superpedestrian anschauen. Mit ihm bekommt man einen flexibel gesteuerten Elektromotor als Trethelfer.

Das Copenhagen Wheel eingebaut. Alle Fotos: Superpedestrian, Michael D. Spencer

Aufmerksamen Lesern von neuerdings.com wird die Idee des "Copenhagen Wheel" seltsam bekannt vorkommen. Die Auflösung: das Kickstarter-Projekt FlyKly. Beide Projekte ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Allerdings hatte das Massachusetts Institute of Technology seine Idee des Copenhagen Wheels bereits 2009 vorgestellt. Jetzt ist das Original also zweiter, aber andererseits auch nicht: Während das FlyKly im Mai 2014 ausgeliefert werden soll, will es das Copenhagen Wheel zwei Monate früher auf den Markt schaffen und ist jetzt vorbestellbar.

Das motorisierte Hinterrad soll an handelsübliche Fahrräder passen und auch mit einer Gangschaltung klar kommen. Man tauscht es einfach gegen das vorhandene aus und kann sich fortan vom Elektromotor unterstützen lassen. Die Elektronik des Rades erkennt, wie schwer der Nutzer gerade in die Pedale treten muss und unterstützt ihn entsprechend. Wie stark diese Unterstützung ausfallen soll, kann man per App festlegen. Wer also gerade eine Steigung hochfahren muss, kann sich helfen lassen, auf ebener Strecke aber einfach aus eigener Kraft radeln.

Die Smartphone-App dient dabei nicht nur als Steuerung, sondern erfasst auch Daten wie die zurückgelegte Strecke, die verbrannten Kalorien und die Höhenunterschiede während der Ausfahrt. Die App gibt es für Android und iOS. Da auf Bluetooth 4.0 gesetzt wird, müssen vor allem Android-Nutzer genau hinschauen, ob ihr Gerät das unterstützt. Praktisches Detail: Wenn das Smartphone nicht mehr im Bluetooth-Empfangsradius ist, wird das Rad automatisch blockiert. Allerdings sollte man entsprechend darauf achten, dass das Handy bei der Rückkehr auch noch genug Akku hat...

Über die Smartphone-App nimmt man Einstellungen vor und kann Daten zu seiner Ausfahrt ablesen.

Das EU-Modell des Copenhagen Wheel hat einen Motor mit 250 Watt und kann damit eine Geschwindigkeit von maximal 25 km/h erreichen. Sein Akku soll für bis zu 50 km reichen und innerhalb von vier Stunden wieder aufgeladen sein. Auch beim Bremsen wird Energie zurückgewonnen. Das Rad wiegt den offiziellen Angaben folgend 5,9 kg. Es ist in den Größen 26 Zoll und 700c erhältlich.

Die ersten 1.000 werden für 699 US-Dollar (rund 510 Euro) angeboten. Später soll es 799 US-Dollar (580) Euro kosten.

Weitere Informationen auf der offiziellen Website.

Gefunden bei Gizmag.

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