28.06.14

StormTag: Wetterstation zum Anstecken

Outdoor-Ansteckwetterstation: StormTag

Stormtag+ ist ein geldstückgroßer Sticker, der Temperatur, UV-Licht, Luftfeuchtigkeit und -druck messen und die Daten an ein Smartphone liefern kann. Aus allen Daten der Nutzer will Gründer Jon Atherton eine Outdoor-Wettercommunity befüttern.

 

Der früher gängige Weg war, sich eine Wetterstation ins Wohnzimmer zu hängen. So hatte man Innentemperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit immer auf einen Blick. Spätere digitale Geräte mit Funksensor brachten dann auch noch eine Anzeige für die Außentemperatur mit.

Heute haben wir Smartphones und Tablets und bräuchten so eine Wetterstation im Prinzip nicht mehr. Zumindest nicht, wenn wir dafür StormTag einsetzten. Der Sensor, der kaum größer und nur etwas dicker als eine SD-Karte ist, lässt sich ganz unauffällig an einem beliebigen Ort platzieren oder an einer Jacke befestigen und liefert dem Smartphone laufend frische Informationen über das Wetter in der eigenen Umgebung und das der Anderen.

 

Kooperation mit WeatherSignal

Denn weil die Daten ohnehin an ein Smartphone gesendet werden, dachte sich Gründer Jon Atherton, dann kann man sie doch auch gleich mit anderen Menschen abgleichen und daraus eine wunderbare, crowdgesourcte Wetterkarte erstellen. Man erhielte damit laufend Informationen über Wetteränderungen und könnte vielleicht auch Unwetterwarnungen schneller und genauer aussenden als Wetterdienste. So soll StormTag Teil eines zweijährigen Projekts sein, um die Wettervorhersage zu crowdsourcen, und als solches stellt Atherton StormTag auch im Video vor:

StormTag nutzt dabei die Community und - wie es den Anschein hat - auch die App des Projekts WeatherSignal, das wir euch vor rund einem Jahr vorgestellt haben. WeatherSignal allerdings benutzt für die private Wetterkarte das Batterie-Thermometer eines Smartphones. Und das ist natürlich etwas ungenau. StormTag liefert der Community nun verlässlichere und zusätzliche Daten.

Teil der Wetterkarte sein

Mir persönlich ginge es dabei weniger darum, „Teil der Wetterkarte“ zu sein. StormTag wirkt für mich wie die praktische und platzsparende Idee, ständig das Wetter im Blick zu halten. Nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs.

 

Die Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter ist bereits erfolgreich finanziert, läuft aber trotzdem noch bis zum 25. Juli. Die fertigen StormTags sollen im November verschickt werden. Unterscheiden muss man zwischen zwei Modellen: dem einfachen StormTag, der nur Luftdruck und Temperatur messen kann, und StormTag+, der dazu auch noch Fühler für UV-Licht, Luftfeuchtigkeit und den Anschluss an die Community mitbringt. Beide Sensoren sollen zu hundert Prozent wasserdicht sein, die Batterie dank Bluetooth 4.0 Low Energy ein Jahr lang durchhalten. Apps für iOS und Android soll es zum Start geben.

Der einfache StormTag kostet samt Lieferung nach Deutschland umgerechnet 25 Euro, der StormTag+ 32 Euro.

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