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05.11.15

Starforce Pi: Der Raspberry Pi wird zum Retro-Spielautomaten

Ein Spielautomat ohne Kompromisse. (Foto: Starforce Pi)

Schick anzusehen und für perfekte Arcade-Unterhaltung in den eigenen vier Wänden ausgelegt – das ist der Starforce Pi.

Ein Spielautomat ohne Kompromisse. (Foto: Starforce Pi) Ein Spielautomat ohne Kompromisse. (Foto: Starforce Pi)

Bei Starforce Pi handelt es sich um eine waschechte Retro-Konsole, in der ein Raspberry Pi steckt. Doch nicht nur allerlei Emulatoren sollen auf dem Gerät laufen, sondern auch exklusive Spiele.

Die Idee von Starforce Pi stammt von Marcel de Haan und Hartmut Wendt, die gemeinsam das schicke Gehäuse entwarfen und das Konzept für den „Automaten“ verfeinerten. So erhalten Spieler einen Microswitch-Joystick in originaler Größe einer klassischen Arcade-Maschine, ebenfalls ausreichend dimensionierte Buttons, Stereo-Lautsprecher und ein modulares Design. Das heißt: Bei Bedarf kann man das Gerät eigenen Vorstellungen anpassen, modifizieren, die Farben ändern oder später noch „aufrüsten“.

Klassisch

Wie gesagt: Die technische Basis ist ein Raspberry Pi, was bedeutet: Zum Einsatz kommt regulär das erste B+-Modell mit einem 700MHz schnellen ARMv6 SoC, der ausreichend schnell für NES- oder SNES- Emulatoren ist. Ein Raspberry Pi 2 mit Quadcore-Chip und 1GB RAM wäre in der Lage, N64, PSX oder anspruchsvollere Spielautomaten zu „simulieren“. Für authentische Optik sorgt ein 4,2 Zoll großer TFT-Bildschirm mit einer Auflösung von 320x240 Pixeln, ein HDMI-Ausgang existiert ebenso. Der 3000 mAh starke Akku hält bis zu 5 Stunden, man ist also nicht zwangsläufig auf eine Steckdose angewiesen.

Mit einem Gewicht von 900 Gramm kann man das gute Stück sicherlich auch auf den Schoß nehmen.

Spiele

Was schon ungewöhnlich ist: Die Schöpfer sind bestrebt, dass nicht nur Emulatoren auf ihrem Starforce Pi genutzt werden können. Ziel sei es, neue Spiele explizit für den Starforce Pi entwerfen zu lassen. Im besten Fall könnten Exklusiventwicklungen auf SD-Speicherkarte mit Verpackung und Handbuch erscheinen, sollte Starforce Pi ein Erfolg werden. Sogar an einem Zweispieler-Modus mit zwei verbundenen Geräten wird bereits gedacht.

Attraktiv. (Foto: Starforce Pi) Attraktiv. (Foto: Starforce Pi)

Doch erst einmal muss Starforce Pi Realität werden. Am 15. November 2015 startet die Kickstarter-Kampagne, ein Exmplar wird man sich für 199 Euro sichern können – dann wohl komplett und mit einem Raspberry Pi. Preislich klingt das eigentlich sogar ganz ansprechend, eben da mit auch ein komplettes System mit Display, Joysticks sowie gut erreichbaren USB-Anschlüssen erhält. Wer möchte, kann auch eigene Controller anschließen und dergleichen.

Weitere Details finden sich auf der extra eingerichteten Webseite. Und bald auf Kickstarter.

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